Hallo Markus,
aus dem, was Du bzgl. des Buches ausführst, schliesse ich, daß er hinsichtlich der hier angesprochenen Punkte genau dasselbe sagt wie in seinem AES paper, also eigentlich nichts Neues.
Denn je mehr Reflexionen aus unterschiedlichen Richtungen, je besser ist unser Gehör in der Lage Klangverfärbungen zu kompensieren.
Sagen auch Case, “An investigation of the spectral effect of multiple early reflections”, J. of Acoust. Soc. of America 2001, vol. 109, no. 5, p.2003 und Salomons, "“Coloration and binaural decoloration of sound due to reflections”, Thesis, Delft University 1995. Wenn frühe Reflexionen immer und überall zu Verfärbungen führen würden, würde wohl keiner mehr in Konzerte gehen.
Daß Phantomschallquellen sich klanglich und in Sachen Abbildung von Realschallquellen unterscheiden, wird sehr schön von Lee “Elicitation and grading of subjective attributes of 2-channel phantom images”, Audio Eng. Soc. preprint 6142 dargelegt. Muss man wohl mit leben.
Klaus