Lautsprecher/Hörplatzpositionierung anhand eines Beispieles
  
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Autor Thema: Lautsprecher/Hörplatzpositionierung anhand eines Beispieles  (Gelesen 4082 mal)
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Ydope
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« Antworten #30 am: Mo, 04. Februar 2008, 13:55 »

Wenn du effektiver vorgehen willst, empfiehlt sich Messsoftware, statt mit einzelnen Sinustönen zu arbeiten.

Z.B. kannst du mit Arta die Position des Mikros ändern und (quasi) in Echtzeit die Auswirkung auf den FG sehen.
Room EQ Wizard kann Wasserfalldiagramme erzeugen und anhand derer kannst du auch blitzschnell sehen, was Moden sind.
Eine höhere Frequenzauflösung und eine Anzeige in dB kommt noch hinzu.
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moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer


« Antworten #31 am: Mo, 04. Februar 2008, 17:24 »

Ich weiß, der Chef nötigt mich immer schon biggrinsen

Ist mir zu viel Aufwand. So ist es ok. Nachher finde ich noch mehr Macken... zwinkern
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Freundliche Grüße
Jürgen
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« Antworten #32 am: Mo, 04. Februar 2008, 23:22 »

Zitat
Ist mir zu viel Aufwand

Ganz im Gegenteil zwinkern

Komm, gib dir einen Ruck. So schlimm ist das doch nicht. Und bereuen wirst es mit Sicherheit nicht.


Grüsse Andy
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« Antworten #33 am: Di, 05. Februar 2008, 15:53 »

Zitat
Ist mir zu viel Aufwand

Ganz im Gegenteil zwinkern

Komm, gib dir einen Ruck. So schlimm ist das doch nicht. Und bereuen wirst es mit Sicherheit nicht.


Grüsse Andy

 danke prost
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moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer


« Antworten #34 am: Sa, 23. Februar 2008, 11:18 »

Bei meinen Messungen hat sich die 38%-Regel von Ethan Winer bestätigt! Nachzulesen: Projekte/Optimierung meines Wohnzimmers. smile
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Freundliche Grüße
Jürgen
rossi
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« Antworten #35 am: Sa, 01. März 2008, 09:18 »

hallo andy, ich füge meine frage in deinem thema an, wenn ich darf. der titel passt ganz schön.

jeder raum hat seine orte mit druckmaxima und -minima und schnellemaxima und -minima.

an dieser stelle füge ich einen screenshot ein (zeigt einen probreraum), den ich aus einer excell-tabelle habe, die ich eigentlich nicht besitzen dürfte.



ich nehme an, ihr werdet die grafik schnell verstehen und gehe deswegen erst mal nicht weiter auf sie ein.

was mich jetzt aber interessiert ist - mal angenommen - wenn ich eine "vorzugsposition" im raum habe, an der  eine kritische raummode kaum angeregt wird und diese position sich bei beispielhaften 50 cm befindet und ich einen großen lautsprecher habe, welcher 40 cm tief baut, wie stelle ich den lautsprecher auf?

sollte ich die membrane 50 cm weg von der wand stellen? dann wäre der lautsprecher "nur" 10 cm entfernt von der wand. die membrane jedoch stünde, laut tabelle, optimal auf einem punkt im raum, der die entsprechende mode nicht anregt.

ich finde diese frage deswegen interessant, weil bei sämtlichen anfragen bezüglich der lautsprecherpositionierung stets der wandabstand bemängelt und zu einer vergrößerung des abstandes zur wand geraten wird.

leider bin ich noch nicht so weit, das praktisch durch messungen selber zu erörtern und bin fürs erste mal wieder auf die theorie angewiesen.

ist es nur die membrane, welche die raummode anregt oder ist es der gesamte lautsprecher, der dafür verantwortlich ist?

gruß
oliver

 wink
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moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer


« Antworten #36 am: Sa, 01. März 2008, 10:22 »

Es gilt die Membran.
Beim Bass ist es aber auch der BR-Kanal, wenn vorhanden...
Berechnung entspricht fast nie der Wirklichkeit.
Probieren hilft.

Meine LS sind auch 40 tief, am besten war es mit 50 cm Abstand Rückwand LS zur Wand, schon 30 cm war schlechter. Kann aber bei dir anders sein.
-------------
Jetzt zeige ich den Einfluss des Abstandes der LS von der Rückwand (30,50,70 cm)
und den Einfluss des Hörabstandes im Bereich 230-290 cm (nicht von den Diagrammbeschriftungen irritieren lassen, da kommen noch 50 cm dazu) von der LS-Wand:

....
Links oben:
LS 30 cm Abstand,
Hörabstand 230 pink
...................240 gelb
...................250 türkis
...................280 lila

230 und 240 sind akzeptabel, weiter weg wird schlechter.

Rechts oben:
LS 50 cm Abstand (so hörte ich bisher....und weiterhin)
Hörabstand 230 pink
...................240 gelb
...................250 hellblau
...................280 lila

Insgesamt gleichmäßiger als mit 30 cm Wandabstand, 230 und 240 gut, 280 (meine bisherige Sitzposition) zeigt den 100 Hz-Peak, der mich stört(e).

Links unten:
LS 70 cm Abstand
Hörabstand 260 pink
...................300 blau

Der Höranstand musste größer sein wegen Stereodreieck!
Schlechter als mit 50 cm Abstand, bei 300 Hörabstand GAU!

Fazit: LS bleiben bei 50 cm Wandabstand, ich setze mich etwas weiter vor, das ist ein Stereodreieck mit 220 cm Abstand LS-LS und etwa 200 Kopf-LS, die LS muss ich deutlich einwinkeln. Ist recht nah, aber so habe ich den saubersten F-Gang.




Der Einbruch um 65 ist eine Raummode. Diese ist nach einer leichten Weichenmodifikation 5 dB geringer und die  Überhöhung ab 100 weg.
« Letzte Änderung: Sa, 01. März 2008, 10:26 von moby dick » Gespeichert

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Jürgen
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« Antworten #37 am: Sa, 01. März 2008, 10:53 »

hallo moby dick,

interessant! jetzt wäre es noch hilfreich zu wissen, wie deine raumdimensionen sind.

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moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer


« Antworten #38 am: Sa, 01. März 2008, 12:35 »

Raum:
4,2m breit, 6m lang, Höhe von 2,5 (über den LS an Schmalseite) bis zu 4,5m schräge Holzdecke. Über dem LS-Bereich eine Galerie (sozusagen Innenbalkon) von 4x2,8m.

3 Helmholtzabsorber (max 100L), Decke über den LS als Schlitzabsorber ausgeführt, hinter den LS je 2 transportable Kantenabsorber.

An der einen Längswand Durchgang von 2x3m, dahinter Eßbereich mit 3,6m Breite und 4m Länge, 2,5 Höhe.

Im Raum 6 dick gepolsterte Sitzmöbel, keine dicken Vorhänge.
Zwischen den Ls (ja ich weiß, soll man nicht) Highboard 0,6x1,6x1,1m. Sonst nix, naja Kaminofen, TV, Tisch.....

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Jürgen
rossi
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« Antworten #39 am: Sa, 01. März 2008, 12:43 »

jetzt erinnere ich mich wieder  hammeraufkopf

ja, dein raum scheint für mein beispiel oben dann nicht so prädestiniert zu sein, da er aus geometrischer sicht nicht wirklich nur einen quader repräsentiert, sondern ineinander verschachtelte quader.

also  danke

p.s. ich finde diese dreiteiligen ... ja was sind das denn ... rot-orange-gelben "kunstobjekte" sehr ansprechend  zustimm
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moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer


« Antworten #40 am: Sa, 01. März 2008, 13:12 »

Das ist ein Werk meiner erwachsenen Töchter, die Farbe in unser Wozi bringen wollten. Dahinter ist 1 cm Steinwolle zur Absorption, aber ob das wirkt. Ist Leinwand mit Strukturpaste.
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Jürgen
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« Antworten #41 am: So, 02. März 2008, 17:54 »

Hi Oliver,


schöne Tabelle. Passt hier hervorragend rein smile

Wie Jürgen schon schrieb: Ausschlaggebend ist der Ort der Membran (und BR-Port, so denn vorhanden).



Grüsse Andy
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