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Nachhallmessungen mit ARTA
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Autor
Thema: Nachhallmessungen mit ARTA (Gelesen 5676 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
asb
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Beiträge: 1573
Nachhallmessungen mit ARTA
«
am:
So, 16. September 2007, 13:03 »
Hallo,
hat jemand Erfahrungen mit diesem Programm und kann eine kleine Anleitung schreiben? Ich bekomme irgendwie keine brauchbaren Ergebnisse hin
Danke und Grüsse
Andy
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asb
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Beiträge: 1573
Re: Nachhallmessungen mit ARTA
«
Antworten #1 am:
So, 16. September 2007, 20:45 »
So, hab mal die Wasserfalldiagramme von Arta und Carma verglichen.
CARMA
ARTA mit Gleitsinus
ARTA mit MLS
@ Holger
mit welchem Signal machst du deine Nachhallmessungen?
Grüsse Andy
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gto
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Beiträge: 538
Re: Nachhallmessungen mit ARTA
«
Antworten #2 am:
So, 16. September 2007, 21:16 »
Zitat von: asb am So, 16. September 2007, 13:03
und kann eine kleine Anleitung schreiben?
http://www.fesb.hr/~mateljan/arta/AppNotes/ARTA-HB-D2.0.pdf
Grüsse Gerd
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gto
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Beiträge: 538
Re: Nachhallmessungen mit ARTA
«
Antworten #3 am:
So, 16. September 2007, 21:24 »
Was stört dich? Mit Gleitsinus schaut doch schon ganz plausibel aus, oder?
Grüsse Gerd
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Verrückter
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Beiträge: 2295
Re: Nachhallmessungen mit ARTA
«
Antworten #4 am:
So, 16. September 2007, 22:22 »
Hallo Leute,
das Wasserfalldiagramm ist für Nachhallzeitmessungen leider unbrauchbar. Das dürfte auch der Grund sein, warum bei Carma falsche Werte raus kommen.
Arta hat eine Funktion dafür. Das ist im Kompendium auch beschrieben. Meiner Meinung nach schlecht, aber es fluppt. Wenn das nicht weiter hilft, dann bitte hier melden, ich erkläre es dann gern.
Stefan
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asb
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Beiträge: 1573
Re: Nachhallmessungen mit ARTA
«
Antworten #5 am:
So, 16. September 2007, 22:24 »
Hi Gerd,
die Anleitung habe ich...nur gibt Arta die Diagramme (wie bei Stefan) nicht aus...
Die Messung mit dem Gleitsinus sieht dem von Carma sicherlich sehr ähnlich. Nur wie schon im Bergleich zu FuzzMeasure erscheinen mir die Ergebnisse ziemlich optimistisch. Da wäre die Messung mit dem MLS Signal schon glaubwürdiger,oder?
Ich habe heute die Überweisung getätigt, werde also die Woche die Freischaltung fürs Programm bekommen
Grüsse Andy
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asb
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Beiträge: 1573
Re: Nachhallmessungen mit ARTA
«
Antworten #6 am:
So, 16. September 2007, 22:27 »
Hi Stefan,
Zitat
das Wasserfalldiagramm ist für Nachhallzeitmessungen leider unbrauchbar. Das dürfte auch der Grund sein, warum bei Carma falsche Werte raus kommen
Warum?
Audionet gibt auf ihrer HP das Wasserfalldiagramm für die Ermittlung der Nachhallzeiten an.
Was für ein Signal nutzt ARTA für die Nachhallmessungen?
Zitat
Wenn das nicht weiter hilft, dann bitte hier melden, ich erkläre es dann gern.
Meld!
Grüsse Andy
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HausL
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Beiträge: 1097
Re: Nachhallmessungen mit ARTA
«
Antworten #7 am:
So, 16. September 2007, 23:08 »
Zitat von: asb am So, 16. September 2007, 20:45
@ Holger
mit welchem Signal machst du deine Nachhallmessungen?
Grüsse Andy
Hallo Andy,
ich nutze die externen Messsignale von Audionet, also auch ein MLS Signal.
Gruß
Holger
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gto
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Re: Nachhallmessungen mit ARTA
«
Antworten #8 am:
Mo, 17. September 2007, 00:10 »
Zitat von: Verrückter am So, 16. September 2007, 22:22
das Wasserfalldiagramm ist für Nachhallzeitmessungen leider unbrauchbar.
Das versteh ich jetzt nicht, ist doch eine gebräuchliche Darstellungsform, möglich das manche ihre Software diesbezüglich besser oder schlechter umgestzt haben, aber warum soll das generell unbrauchbar sein?
Ich kann zwar in Fuzz EDT und RT60 aus RT20 und RT30 auch als Balkendiagramm anzeigen, aber im Wasserfall ist einiges mehr zu sehen was IMHO interessant und in den Balkendiagrammen so nicht zu sehen ist.
Grüsse Gerd
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Re: Nachhallmessungen mit ARTA
«
Antworten #9 am:
Mo, 17. September 2007, 09:21 »
Hallo,
ich kenne Fuzz nicht. Ich kann nur für CARMA und ARTA sprechen.
Meine persönlichen Erfahrungen zu Carma sind, dass es nicht die echten Werte anzeigt. Einen entsprechenden Vergleich habe ich mal angestellt. Carma/Arta und ein geeichtes System. Arta kam an das geeichte System sehr gut ran. Carma unterschlug einiges. Wenn man mal drüber nachdenkt, ist das eigentlich auch logisch. Es muss immer gewährleistet sein, dass min. 100dB besser 110 dB in den Raum gepumpt werden und auch vom Messsytem aufgenommen werden. Denn ich muss ja nach Abzug der 60 dB immernoch über Ruhepegel sein, welchen man mit allermindestens 30 dB ansetzen muss, und auch das muss das System verarbeiten. Das ist schon mal ne Hausnummer. So, wenn das nicht gewährleistet ist, zeigt das Wasserfall bei einer kürzeren Zeit -60 dB an, weil kein Signal mahr da ist und nicht weil es wirklich abgeklungen ist. Das ist ja auch der Sinn des Wasserfalls! Mess mal mit Carma relativ leise und dann laut. Was passiert? Die Nachhallzeit ist bei leise kürzer. Logisch?
Bei Arta funktioniert das leider sehr umständlich. Man kann mit rosa oder weißes Rauschen messen oder man nimmt MLS oder Sweep. Die Nachhallzeit wird dann aus der Sprungantwort generiert. Nach dem Messen klickt man auf das 5. kleine Symbol von rechts. Links neben dem Wasserfallknöpfchen. Dann muss man oben rechts auf die entsprechende Frequenz klicken (z.B. 62 Hz), dann mit dem linken Mausklick den Beginn des Abfalls der Kurve klicken und dann mit rechts auf den Punkt klicken, wo die Kurve noch so eben gerade ist. Dann auf RT60 klicken. Dann steht unter dem Graphen ein K-Wert, der sollte idealerweise 1 sein, aber alles über 0,9x ist in Ordnung. Das macht man mit jeder Frequenz, die einen interessiert und danach kann man unten links auf Excell oder so ähnlich klicken. Dann speichert man praktisch eine Excel Datei. Die kann man dann auswerten bis der Arzt kommt. Idealerweise hat man im Arta auf Komma statt Punkt gestellt, dann ist die Darstellung auch gleich besser...
Ich hoffe, man kann mit meiner wirren Schreibart was anfangen... Ansonsten bitte melden.
Gruß
Stefan
P.S. Das Wasserfallproblem ist bei Arta noch gravierender...
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HausL
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Re: Nachhallmessungen mit ARTA
«
Antworten #10 am:
Mo, 17. September 2007, 09:39 »
Hallo Stefan,
Zitat von: Verrückter am Mo, 17. September 2007, 09:21
Hallo,
.....
Es muss immer gewährleistet sein, dass min. 100dB besser 110 dB in den Raum gepumpt werden und auch vom Messsytem aufgenommen werden. Denn ich muss ja nach Abzug der 60 dB immernoch über Ruhepegel sein, welchen man mit allermindestens 30 dB ansetzen muss, und auch das muss das System verarbeiten. Das ist schon mal ne Hausnummer. So, wenn das nicht gewährleistet ist, zeigt das Wasserfall bei einer kürzeren Zeit -60 dB an, weil kein Signal mahr da ist und nicht weil es wirklich abgeklungen ist.Gruß
Stefan
P.S. Das Wasserfallproblem ist bei Arta noch gravierender...
das kann ich nicht bestätigen. In Ermangelung eines Schallpegelmessgerätes habe ich meine Messungen immer mit 85 - 86 dB durchgeführt wie ich später gemessen habe. Eine Messung mit 91 dB brachte sogar eine kürzere Nachhallzeit als die zu leisen Messungen.
Misst Carma nicht immer nur RT 40 und rechnet dann hoch?
Gruß
Holger
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Re: Nachhallmessungen mit ARTA
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Antworten #11 am:
Mo, 17. September 2007, 09:50 »
Zitat von: HausL am Mo, 17. September 2007, 09:39
Hallo Stefan,
Zitat von: Verrückter am Mo, 17. September 2007, 09:21
Hallo,
.....
Es muss immer gewährleistet sein, dass min. 100dB besser 110 dB in den Raum gepumpt werden und auch vom Messsytem aufgenommen werden. Denn ich muss ja nach Abzug der 60 dB immernoch über Ruhepegel sein, welchen man mit allermindestens 30 dB ansetzen muss, und auch das muss das System verarbeiten. Das ist schon mal ne Hausnummer. So, wenn das nicht gewährleistet ist, zeigt das Wasserfall bei einer kürzeren Zeit -60 dB an, weil kein Signal mahr da ist und nicht weil es wirklich abgeklungen ist.Gruß
Stefan
P.S. Das Wasserfallproblem ist bei Arta noch gravierender...
das kann ich nicht bestätigen. In Ermangelung eines Schallpegelmessgerätes habe ich meine Messungen immer mit 85 - 86 dB durchgeführt wie ich später gemessen habe. Eine Messung mit 91 dB brachte sogar eine kürzere Nachhallzeit als die zu leisen Messungen.
Misst Carma nicht immer nur RT 40 und rechnet dann hoch?
Gruß
Holger
Ob Carma mit RT-40 misst und hochrechnet, weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass die Werte abweichen. Das wurde an anderer Stelle in diesem Forum ja auch schon diskutiert. Und der Vergleich mit dem geeichten Gerät bewies mir das. Die entsprechenden Daten findet man in diesem Thread in Post 58 und 61.
Gruß
Stefan
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HausL
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Re: Nachhallmessungen mit ARTA
«
Antworten #12 am:
Mo, 17. September 2007, 09:53 »
Zitat von: Verrückter am Mo, 17. September 2007, 09:50
Aber ich weiß, dass die Werte abweichen. Das wurde an anderer Stelle in diesem Forum ja auch schon diskutiert.
Darüber waren wir uns einig, ja.
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gto
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Re: Nachhallmessungen mit ARTA
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Antworten #13 am:
Mo, 17. September 2007, 10:05 »
Echte RT60 ist mit unseren Möglichkeiten wohl kaum zu Messen, ausser man geht so weit wie du und baut einen DODO.
Man sollte aber auch mal eingrenzen wie genau welche Messungen für welche Anwendung sein sollen/müssen.
Wir Heimwurschtler wollen ja nur wissen ob diverse Massnahmen auch eine Veränderung mit sich bringen. Dafür reichen auch Relativwerte und den Ungenauigkeiten die durch ein Hochrechnen von z.B. RT30 entstehen, kann man ja, so man will, durch ein mitteln aus möglichst vielen Messungen entgegenwirken.
Muss jemand Gutachten erstellen oder verdient damit Geld, der sollte natürlich möglichst genaue Messungen liefern, da spielt dann aber auch die dafür aufgewendete Zeit eine Rolle.
Was is jetzt das WASSERFALLPROBLEM? Hab ich was überlesen.
Das Carma die NH schönt haben wir ja schon oft gelesen und auch selbst bei Vergleichen bestätigt, is also soweit fast schon Common Sense, oder?
Wir sollten mal ein Treffen zum Vergleich unserer Mess-Soft und Hardware organisieren.
Grüsse Gerd
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asb
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Re: Nachhallmessungen mit ARTA
«
Antworten #14 am:
Mo, 17. September 2007, 10:18 »
Hallo Stefan,
danke erst mal für deine Anleitung. Ich hab mir den entsprechenden Teil des Kompendiums gestern Abend noch mal durchgelesen. Das ich keine Ergebnisse mit dieser Methode bekomme, liegt vielleicht daran,dass ich Arta noch im Demo-Mode fahre. Ich versuchs noch mal, wenn ich den Registrierungsschlüssel habe.
Zum Thema Wasserfall nur mal ein Gedanke...
Was mich wundert, dass ARTA mit zwei verschiedenen Signalen auch verschiedene Ergebnisse ausgibt. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich mit dem MLS Signal wesentlich höhere Pegel erreiche.
Ich denke, das Wasserfalldiagramm hat ein anderes Ziel als die Methode der Nachhallmessung von ARTA. Beide berechnen sich meines Wissens aus der Sprungantwort. Dabei werden bei der Nachhallmessung die Auswirkungen von Resonanzen, durch die Mittlung mehrerer Messungen, unterdrückt.
Das Wasserfall ist eben genau dafür gut. Resonanzen sind hier gut ausfindig zu machen, jedoch gibt das Diagramm weniger Auskünfte über die tatsächliche Raumsituation.
Da man die Wasserfalldiagramme auch schlecht mitteln kann, gibt dieses Diagramm nur Auskunft über die Abklingzeiten am Messpunkt.
Trotzdem müsste man (bei frequenzneutralem Anregungpegel) an einem Punkt des Raumes, wo Moden wenig zum Tragen kommen, ähnliche Werte aufgezeigt bekommen.
Oder?
@ Gerd
Zitat
Wir sollten mal ein Treffen zum Vergleich unserer Mess-Soft und Hardware organisieren.
Kommt mal alle vorbei, dann weisen mich meine "Mitbewohner" wahrscheinlich auch gleich ein
Grüsse Andy
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