Funktionsweise von porösen Absorbern
  
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Di, 07. Februar 2012, 21:26
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Autor Thema: Funktionsweise von porösen Absorbern  (Gelesen 3431 mal)
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iceman
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« am: Di, 05. August 2008, 19:45 »

Hallo zusammen,
in diesem Betrag will ich versuchen die Wirkweise von porösen Absorbern zu erklären. Ihre möglichen Einsatzgebiete zu erwähnen, sowie die Vor und Nachteile zu benennen. Komme ich zunächst aber zu dem Was.

Was sind poröse Absorber?

Zu den porösen Absorbern zählen alle porösen und faserartigen Materialien wie Textilien, Vlies, Teppich, Schaumstoff, Mineralwolle und Baumwolle. Also generell alle offen porigen Oberflächen.

Wie funktionieren poröse Absorber?

Sie alle absorbieren die Schallenergie, indem sie die Schwingung der Luftteilchen durch Reibung bremsen. Die auftreffenden Schallwellen dringen in die Poren und Kanäle des Absorbers ein und lassen die Luft in den Poren hin und her schwingen. Reibung und Strömungswiderstand in den Poren führen zu einer Umwandlung der Schallenergie in Wärme.

Wozu können poröse Absorber verwendet werden?

Poröse Absorber wirken breitbandig auf den Frequenzgang (FG). Allerdings nimmt Ihre Effektivität zu tieferen Frequenzen ab. Die meisten Absorber sind erst ab 60 bis 100Hz wirksam.

Absorptionswerte verschiedener Materialien: http://www.casakustik.de/forum/index.php/topic,87.0.html

Poröse Absorber reduzieren nicht nur Welligkeiten im FG sondern reduzieren auch die Nachhallzeit (NHZ). Zudem können Sie eingesetzt werden um Reflexionen zu verhindern.

Wo ist der geeignete Ort für poröse Absorber?

Die größte Schallabsorption tritt dann auf, wenn der poröse Absorber (Schallschlucker) im Schnellemaximum der Schallwelle liegt. Dies entspricht einem Abstand von λ/4 vor der reflektierenden Wand (mit λ=Wellenlänge).


Quelle: Hunecke.de

Stehende Welle vor einer schallharten Wand.
p: Schalldruck
v: Schallschnelle
λ: Wellenlänge

Eingehende Erklärungen siehe  http://www.casakustik.de/forum/index.php/topic,35.0.html

Einige Beispiele wie poröse Absorber eingesetzt werden können!

http://www.casakustik.de/forum/index.php/topic,37.0.html

http://www.casakustik.de/forum/index.php/topic,205.0.html

http://www.casakustik.de/forum/index.php/topic,120.15.html

http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browseT&forum_id=72&thread=2172&postID=20#20


Und was kostet der Spaß?

http://www.casakustik.de/forum/index.php/topic,143.0.html

Vorteile / Nachteile poröse Absorber

Vorteile:
-   leicht zu „bauen“
-   Breitbandige Wirkung
-   Reduzierung der NHZ
-   …

Nachteile:
-   Platzintensiv
-   Schlechte Wirkung im Tiefbass
-   …


Literaturhinweise / Quellen:

http://www.hunecke.de/de/wissen/absorber/index.html
http://www.uni-essen.de/ibpm/BauPhy/Schall/Buch/26.00-vor27.htm#2606

Ich hoffe ich konnte euch den porösen Absorber ein wenig näher bringen.

Gruß
Eismann


edit asb/ Bildquelle ergänzt
« Letzte Änderung: Mi, 06. August 2008, 18:48 von iceman » Gespeichert
iceman
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« Antworten #1 am: Di, 05. August 2008, 19:49 »

So leute, dann haut mir den Text mal um die Ohren. Hatte ja gesagt ich schreibe mal was zu Absorbern. Dauert halt bis ich mein Arsch mal hoch bekomme biggrinsen
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moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer


« Antworten #2 am: Di, 05. August 2008, 21:09 »

Vorteile / Nachteile poröse Absorber

Vorteile:
-   leicht zu „Bauen“  bauen
-   Breitbandige Wirkung
-   Reduzierung der NHZ

Platzintensiv e   e zu viel

Du hast drum gebettelt biggrinsen
Sehr verständlich und knapp, gut gemacht. engel
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Freundliche Grüße
Jürgen
iceman
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« Antworten #3 am: Di, 05. August 2008, 21:45 »

Done
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Ydope
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« Antworten #4 am: Di, 05. August 2008, 23:04 »

Wirk weise -> Wirkweise

Akustikputze würde ich aus der Liste streichen.

Gute Arbeit. daumenhoch
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asb
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« Antworten #5 am: Mi, 06. August 2008, 18:33 »

 danke Stefan

Kurz, knapp, übersichtlich  daumenhoch


Grüsse Andy
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iceman
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« Antworten #6 am: Mi, 06. August 2008, 18:47 »

Na wenns nur noch lob gibt, kann ich den Staus ja auf Final ändern.

Gruß
Stefan
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asb
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« Antworten #7 am: Mi, 06. August 2008, 18:50 »

Klar doch smile

Ergänzt werden kann doch immer noch....

Würde vielleicht noch einen kurzen Anriss von Strömungswiderstand und die Abhängigkeit der unteren Würgfrequenz von der Dicke des Absorbers reinnehmen.


Grüsse Andy
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iceman
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« Antworten #8 am: Mi, 06. August 2008, 19:05 »

Überfordere mich nicht. Werde ich mich dann mal Später darum kümmern. Zumal das ja auch ein sehr kontroverse geführtes Thema ist / war, bei dem ich mich irgendwann ausgeklingt hatte. Die Diskussion wollte ich hier nicht wieder lostreten. Oder gabs einen Konsens? Bei der Aussage um so höher um so besser würde man ja irgendwann bei dem Strömungswiderstand einer Betonwand landen.

Gruß
Stefan
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moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer


« Antworten #9 am: Do, 07. August 2008, 08:47 »

Textvorschlag:

"Bei porösen Absorbern beeinflusst der materialspezifische Strömungswiderstand und die Dicke des Absorbers und Wandabstand die Wirkung. Hierzu sind noch Untersuchungen notwendig."

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Freundliche Grüße
Jürgen
iceman
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« Antworten #10 am: Do, 07. August 2008, 10:30 »

Der Wandabstand ist ja bei gegebener Frequenz durch λ/4 gegeben. Den rest find ich ganz gut, würde dann noch auf den passenden Thrad verlinken.

Aber ich hatte gedacht Andy häts gern ausführlicher.
Ist der Satz "um so Dicker um so tiefer wirkt der Absorber" denn Konsens fähig? Ich meine wenn ich eine bestimmte Frequenz Schlucken will, sollte es reichen den Absorber im passenden Abstand aufzustellen. Über die Tiefe des Absorbers würde man Ihn dann eher breitbandiger machen da mehr Frequenzen ihere Schallschnelle im Absorber haben.

Gruß
Stefan
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moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer


« Antworten #11 am: Do, 07. August 2008, 11:57 »

Vieleicht:

Je dicker, umso tiefer und breitbandiger....

Was schreiben andere?:
http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browseT&back=1&sort=lpost&forum_id=72&thread=1359
« Letzte Änderung: Do, 07. August 2008, 14:41 von moby dick » Gespeichert

Freundliche Grüße
Jürgen
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