Messmikrofon versus Kardioide
  
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Di, 07. Februar 2012, 04:17
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Autor Thema: Messmikrofon versus Kardioide  (Gelesen 1466 mal)
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gto
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« am: Do, 31. Juli 2008, 17:29 »

War ja mal Thema, ob ein Messmikrofon für den FG suboptimal, und nicht ein gerichtetes besser, weil dem Hören näher, daher habe ich heute mal FG-Messungen mit dem ECM 8000 und einem Shure BG 4.1 gemacht.
Das Shure ist sicher nicht ideal, nicht linear und weil für Nahfeldmikrofonierung  gedacht mit nicht linear fallender Empfindlichkeit, siehe Datenblatt http://www.shure.com/stellent/groups/public/@gms_gmi_web_ug/documents/web_resource/us_pro_bg41_ug.pdf

Als erstes daher mal je eine Messung ca. 40 cm vor dem Lautsprecher.



Dann vom Hörplatz, Shure mit ca. 2 dB weniger Pegel, war etwas schwierig weil das Shure natürlich auf die Entfernung wesentlich unempfindlicher. Klar zu sehen auch der frühe Abfall ab ca. 160 Hz beim Shure.
Wenn man den und die Unlinearität des Shure berücksichtigt, dann finde ich das da erstaunlich wenig Unterschied ist.
Abstand Mikrofon (Hörplatz) zu Lautsprecher Front ca. 2,2 m .



Dann noch jeweils links / rechts  Shure     ECM   

Grüsse Gerd


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iceman
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« Antworten #1 am: Do, 31. Juli 2008, 19:59 »

Hast die Bilder vergessen?
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gto
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« Antworten #2 am: Do, 31. Juli 2008, 20:18 »

Hast die Bilder vergessen?

Welche??

Die Messungen sind da, und jammert ja nicht, extra für euch mit abload. ätsch
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Ydope
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« Antworten #3 am: Do, 31. Juli 2008, 20:37 »

Ich seh' auch keine Bilder, nur Lücken.
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asb
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« Antworten #4 am: Do, 31. Juli 2008, 20:45 »

Hmm...vielleicht liegts an abload.de? 

Wenn man sich übers "Zitat" die Bilderlinks rauskopiert, kann man sie sich über einen DL die sreenshots wenigstens ansehen.
Ich habe versucht, die Bilder direkt in den Beitrag einzufügen....funktioniert auch nicht.

 confused
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gto
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« Antworten #5 am: Do, 31. Juli 2008, 22:16 »

Man was los bei euch, ich kanns sehen. confused 
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gto
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« Antworten #6 am: Fr, 01. August 2008, 00:31 »

War ja mal Thema, ob ein Messmikrofon für den FG suboptimal, und nicht ein gerichtetes besser, weil dem Hören näher, daher habe ich heute mal FG-Messungen mit dem ECM 8000 und einem Shure BG 4.1 gemacht.
Das Shure ist sicher nicht ideal, nicht linear und weil für Nahfeldmikrofonierung  gedacht mit nicht linear fallender Empfindlichkeit, siehe Datenblatt http://www.shure.com/stellent/groups/public/@gms_gmi_web_ug/documents/web_resource/us_pro_bg41_ug.pdf

Als erstes daher mal je eine Messung ca. 40 cm vor dem Lautsprecher.


http://www.abload.de/img/40vorpkv.tiff

Dann vom Hörplatz, Shure mit ca. 2 dB weniger Pegel, war etwas schwierig weil das Shure natürlich auf die Entfernung wesentlich unempfindlicher. Klar zu sehen auch der frühe Abfall ab ca. 160 Hz beim Shure.
Wenn man den und die Unlinearität des Shure berücksichtigt, dann finde ich das da erstaunlich wenig Unterschied ist.
Abstand Mikrofon (Hörplatz) zu Lautsprecher Front ca. 2,2 m .


http://www.abload.de/img/ecm-shure9kl.tiff

Dann noch jeweils links / rechts  Shure   
http://www.abload.de/img/shureaju.tiff   
ECM   
  http://www.abload.de/img/ecmzl0.tiff

Grüsse Gerd




Direkt links eingefügt, hoffe wenigstens die funktionieren auch bei euch. rolleyes
« Letzte Änderung: Fr, 01. August 2008, 00:34 von gto » Gespeichert
terrine
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« Antworten #7 am: Sa, 02. August 2008, 10:56 »

Hmm interessant...könnte ich auch mal versuchen. Zum testen hätte ich eine "AKG CK47"-Kapsel (http://www.akg.com/site/products/powerslave,id,307,pid,307,nodeid,2,_language,DE.html Hyperniere) die sehr linear ist und ein Sennheiser mkh 416 (http://www.sennheiser.com/sennheiser/home_de.nsf/product.html?ReadForm&path=professional_wired-microphones_broadcast-eng-film&product=001511 Richtrohr). Mal sehen was ich so rausbekomme...oder bessergesagt, ins mikrofon reinbekomme. Bei den beiden Mikros bin ich mir auch recht sicher, dass der Frequenzschrieb eingehalten wird.
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Ydope
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« Antworten #8 am: Sa, 02. August 2008, 11:01 »

Wens interessiert, Ethan Winer hat gerade einen Test von 10 Mikrophonen ins Netz gestellt:
http://www.realtraps.com/art_microphones.htm
Das Resultat ist, dass sie sich nur oberhalb von 1-2 kHz unterscheiden.
Was omnidirektionale Mikros gegen gerichtete angeht, stellt sich mir die Frage, wie man mit gerichteten mehrere Lautsprecher auf einmal testen will, denn man kann ja jeweils nur auf einen Lautsprecher richten.

Gruß
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gto
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« Antworten #9 am: Sa, 02. August 2008, 11:43 »


Was omnidirektionale Mikros gegen gerichtete angeht, stellt sich mir die Frage, wie man mit gerichteten mehrere Lautsprecher auf einmal testen will, denn man kann ja jeweils nur auf einen Lautsprecher richten.

Gruß

Darum gehts ja nicht, geht ja um eine FG - Hörplatzmessung und da war, so ich es richtig verstanden habe, die Frage ob nicht ein gerichtetes näher den physikalischen Eigenschaften des Ohrs als ein kugelfförmiges.
Mikro habe ich natürlich genauso mittig ausgerichtet, drehe beim Hören meinen Kopf ja auch nicht nach links und rechts. biggrinsen

So gesehen zeigen die Messungen bei mir mit Shure sogar bessere Kanalgleichheit.

Und Richtmikrofon ist ev. auch eine etwas irreführende Bezeichnung, weil wir ja bei dieser Art von Mikros nicht wirklich einen engen Winkel haben, besonders nicht auf die Entfernung.

Grüsse Gerd

P.S. Um Lautsprechermessung gehts dabei schon gar nicht. zwinkern
« Letzte Änderung: Sa, 02. August 2008, 11:44 von gto » Gespeichert
Ydope
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« Antworten #10 am: Sa, 02. August 2008, 12:05 »

Jo, ich meinte ja auch ne Hörplatz-Messung. Bei 2-Kanal könntest du recht haben; Ich weiß nicht, ob man besser von hinten hört als ein Mikro mit nicht-omnidirektionaler Charakteristik nach hinten misst. Zumindest bei 5-Kanal sehe ich aber keine Alternative, als ein Omni-Mikro zu nehmen und es nach oben zu richten.

Gruß
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gto
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« Antworten #11 am: Sa, 02. August 2008, 12:26 »

Na ja, das unsere Ohren keine Kugelkarakteristik haben dürfte klar sein, oder? zwinkern
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markus
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« Antworten #12 am: Sa, 02. August 2008, 15:15 »

Wens interessiert, Ethan Winer hat gerade einen Test von 10 Mikrophonen ins Netz gestellt:
http://www.realtraps.com/art_microphones.htm
Das Resultat ist, dass sie sich nur oberhalb von 1-2 kHz unterscheiden.

Leider hat Ethan vergessen, die Langzeitstabilität mit einzubeziehen. Für ein Messmikrofon ist das neben Verzerrungsarmut ein wichtiger bzw. der wichtigste Faktor. DAS ist der Unterschied zwischen den teuren Kapseln von z.B. http://www.bksv.com/ oder http://www.microtechgefell.de/ und billigeren Elektret-Varianten.

Viele Grüße, Markus
« Letzte Änderung: Sa, 02. August 2008, 21:45 von markus » Gespeichert
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« Antworten #13 am: So, 03. August 2008, 17:25 »

Na ja, das unsere Ohren keine Kugelkarakteristik haben dürfte klar sein, oder? zwinkern

Klaro. Eine Nierencharakteristik aber auch nicht.

Leider hat Ethan vergessen, die Langzeitstabilität mit einzubeziehen.

Schau genau. Es scheint Langzeitstabilität nicht der große Punkt zu sein, denn eines der billigen Modelle im Test hat ja immerhin 20 Jahre auf dem Buckel und fiel trotzdem nicht aus der Rolle.
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markus
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« Antworten #14 am: So, 03. August 2008, 17:58 »

Schau genau. Es scheint Langzeitstabilität nicht der große Punkt zu sein, denn eines der billigen Modelle im Test hat ja immerhin 20 Jahre auf dem Buckel und fiel trotzdem nicht aus der Rolle.

Da siehst Du tatsächlich mehr als ich: wo ist das Diagramm mit dem Vergleich heute und vor 20 Jahren??

Gruß, Markus
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