Neuer Hörraum und seine Tücken
  
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Di, 22. Mai 2012, 01:41
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Autor Thema: Neuer Hörraum und seine Tücken  (Gelesen 10392 mal)
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« Antworten #15 am: Do, 24. Juli 2008, 12:55 »

Ach Julius,

sehr schade, dass Du den Post nicht als neuen Thread machtest. Aber es geht ja um mehr. Klar, kann man alle 12 Kanten behandeln, aist abe ne optische Frage, außerdem bringt ein VPR auch noch Mittel und Hochtonabsorbtion mit, wenn ich ihn zum BKA mache. Und jedes Jahr was neues = Ahnungslosigkeit, sorry, aber das zeugt für mich eher von Fortschritt. Warum wir etwas so machen, wie wir es machen? Keine Ahnung, aber wir machen das seit 100 Jahren so und deshalb machen wir es immer so weiter ätsch

Stefan
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« Antworten #16 am: Do, 24. Juli 2008, 13:01 »

[...]
Dein Avatar trifft meinen Geschmack fast zu 100%. Sehr schön rolleyes
[...]

Jetzt hab ich den, den ich egentlich wollte  zwinkern

 heul

Zitat
@VPR und Tiefton
Indirekt wurde diese Frage ja dann beantwortet smile ...und sollte erstmal weniger interessant sein  cool .

 schreck

Zitat
Dann werd ich mir mal nen Paket "Iso Bond" bestellen und mit REW experementieren...mal sehen ob ich in naher Zukunft ein Diagramm einstellen kann...oder auch nicht  rolleyes

Grüße aus Berlin,
Moritz

PS: Bin gespannt wohin die VPR Diskussion gehen wird  engel

 prost
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terrine
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« Antworten #17 am: Do, 24. Juli 2008, 13:04 »

[...]
Sorry für alles was dem Threadersteller nicht nutzt!

Gruß Julius

Dafür brauchst du dich nicht entschuldigen. Alles was hier geschrieben wird, hilft mir die verschiedenen Methoden und Möglichkeiten besser kennen zu lernen. Eine sinnvolle, sachliche Diskussion ist besser als plumpes runterrattern von bekannten Textblöcken...ergo: Bitte weiter machen smile . Nur so lernt man etwas.

Das schwanken zwischen verschiedenen Techniken und der "Orientierungslosigkeit" der User kenn ich sehr gut aus dem Krankenwesen. Auch da wird "Nach Mode" Operiert...soll heißen:
Kaum ist ein neuer Werkstoff auf dem Markt, wird er gelobt und eingesetzt und das bewährte ist auf einmal "scheiße"... Beispiel:
Vor ein paar Jahren waren in der HNO-Chirurgie "Gold-Hammer" das Ah und Oh um einen Gehörgang wieder zu richten. Wer was aus sich gehalten hat, verwendete "Gold". Der neueste Schrei ist jetzt Titan...aufeinmal wollen alle nur nur noch mit Titan arbeiten und Gold ist aus der "Mode" ... Ist leider so...
...wieso sollte es mit Physikalischen "Spielerein" in der Schalltechnik nich ebenfalls so sein....und so schlimm find ich es nicht. So wird auch mal über den Tellerrand geschaut und Erfahrungen ausgetauscht. Solange das auf einer sachlichen Ebene geschiet...  daumenhoch
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gto
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« Antworten #18 am: Do, 24. Juli 2008, 13:20 »

Ganz subjektiv und persönlich, wenns drum geht Lebensräume zu optimieren finde ich Kantenabsorber in ausreichender Menge optisch kaum akzeptabel zu integrieren.
Aber Geschmäcker sind verschieden. prost
Ich pers. verzichte aber gerne etwas auf Effizienz und akademisch schöne Messungen zugunsten von unauffälliger Integration.
Selbst im Studiobereich würde ich den Aspekt nicht ignorieren, denn IMHO sollte auch ein Arbeitsraum möglichst ansprechend gestaltet sein.

Dem kann ich im Moment überhaupt nicht folgen, magst du das näher ausführen?


Davon würde ich nicht ausgehen. Symmetrie herzustellen ist ein eher triviales Teilproblem einer guten Raumakustik.

Grüsse Gerd


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asb
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« Antworten #19 am: Do, 24. Juli 2008, 13:49 »

Hallo,


Das ist jetzt mit sicher eine glaubensfrage, aber stelle die Frage trotzdem, da ich hier keinerlei Erfahrung hab:
Welcher Hersteller hätte für meinen Bedarf (Mittel-, Hochton-absorbtion) die besseren Lösungen im Lager? Da der m³-Preis bei allen recht gering ist, spielen also nur die Akustischen Eigenschaften eine Rolle  smile


Zu den ganzen Mineral,- Zellulose- und Polyesterfasermatten kommen noch diverse Akustikschäume.

Polyester, Polyether, Basotect.....

Hierbei den Kandidaten mit den "besten" akustischen Eigenschaften zu küren, ist nicht ganz einfach.
Im Grunde nehmen sie sich alle nicht so viel. Polyether würde ich rausnehmen, da die Absorptionswerte wohl nicht mit Polyester vergleichbar sind.

Die Dämmmatten müssen immer "verpackt" (Folie) werden, da sie stauben oder ausrieseln. Basotect ist ziemlich empfindlich gegen mechanische Belastungen und verfärbt (vergilbt) in zB verrauchter Umgebung.


@ all

irgendwie verstehe ich den Verlauf der Diskussion nicht ganz  nixweiss

Auch wenn in den meisten Räumen ein Bedarf an Tieftonabsorption anzutreffen ist, muss das für einen komplett in Trockenbauweise gebauten Raum nicht zutreffen. Wenn nur einfach beplankt wurde (bei Dachschrägen und Decken oft der Fall), kann man von einer ausreichenden Absorption im Bassbereich ausgehen. Oder ist da jemand anderer Meinung?
Moritz kam mit dem Wunsch, die Abbildung der Bühne zu optimieren und den diffusen (halligen?) Eindruck zu mindern.
Und schon gehts mit VPR`s und Kantenabsorbern los  confused

Die Plattenresos und Kantenabsorber waren der Abbildungspräzision, zumindest bei mir, so gut wie nicht zuträglich. Ausser die Durchhörbarkeit durch die Reduzierung des Nachhalls im Bassbereich.


@ Moritz

in welcher Ecke von Berlin wohnst du? Gern auch per PN....
Denn ohne Messungen wird man zumindest keine zielführenden Infos geben können. Nur tendenzielle Mutmaßungen.
Und das ist ja auch nicht im Sinne des Erfinders. Wenn, dann richtig  zustimm



Grüsse Andy
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« Antworten #20 am: Do, 24. Juli 2008, 13:57 »

@ all

irgendwie verstehe ich den Verlauf der Diskussion nicht ganz  nixweiss

Auch wenn in den meisten Räumen ein Bedarf an Tieftonabsorption anzutreffen ist, muss das für einen komplett in Trockenbauweise gebauten Raum nicht zutreffen. Wenn nur einfach beplankt wurde (bei Dachschrägen und Decken oft der Fall), kann man von einer ausreichenden Absorption im Bassbereich ausgehen. Oder ist da jemand anderer Meinung?

Naja, ganz im Gegenteil. Auf der Selbstbaumesse waren die Räume alle aus GK Wänden. Das war akustisch grausam. Ich denke einfach beplankt ist nicht so gut, besser zweifach. Aber das führt hier auch ein wenig vorei...

Zitat
Moritz kam mit dem Wunsch, die Abbildung der Bühne zu optimieren und den diffusen (halligen?) Eindruck zu mindern.
Und schon gehts mit VPR`s und Kantenabsorbern los  confused

VPR als BKA ausgefürt können durchaus sinn machen...

Zitat
Die Plattenresos und Kantenabsorber waren der Abbildungspräzision, zumindest bei mir, so gut wie nicht zuträglich. Ausser die Durchhörbarkeit durch die Reduzierung des Nachhalls im Bassbereich.

Deswegen ja auch BKA

Zitat
Denn ohne Messungen wird man zumindest keine zielführenden Infos geben können. Nur tendenzielle Mutmaßungen.
Und das ist ja auch nicht im Sinne des Erfinders. Wenn, dann richtig  zustimm



Grüsse Andy

 prost
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« Antworten #21 am: Do, 24. Juli 2008, 13:59 »

Alfabipsch, das schöne Avatar ist wieder da daumenhoch zustimm
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« Antworten #22 am: Do, 24. Juli 2008, 14:05 »

Zitat
Naja, ganz im Gegenteil. Auf der Selbstbaumesse waren die Räume alle aus GK Wänden. Das war akustisch grausam. Ich denke einfach beplankt ist nicht so gut, besser zweifach. Aber das führt hier auch ein wenig vorei...

Wieso führt das hier ein wenig am Thema vorbei? Sein Raum besteht ja nunmal aus Gipskarton....

Akustisch grausam? Inwiefern? Kannst du das ein wenig genauer ausführen?  danke
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« Antworten #23 am: Do, 24. Juli 2008, 14:09 »

Zitat
Naja, ganz im Gegenteil. Auf der Selbstbaumesse waren die Räume alle aus GK Wänden. Das war akustisch grausam. Ich denke einfach beplankt ist nicht so gut, besser zweifach. Aber das führt hier auch ein wenig vorei...

Wieso führt das hier ein wenig am Thema vorbei? Sein Raum besteht ja nunmal aus Gipskarton....

Er schreibt aber nicht von Dröhnproblemen oder so.

Zitat
Akustisch grausam? Inwiefern? Kannst du das ein wenig genauer ausführen?  danke

Resonanzen und Scheppern von hier bis nach Jericho. Hinzu kam, das in jedem Raum ne Anlage spielte...

Stefan

P.S. Ist die Eigenresonanz bei 1xBeplankt nicht mitten im Bassbereich? So bei 70Hz oder so ähnlich? Das wäre grausam. Obwohl, klar es kommt auf den Abstand hinter der Platte an, aber dennoch müsste das irgendwo in dem Bereich liegen.
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terrine
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« Antworten #24 am: Do, 24. Juli 2008, 14:18 »

Dröhnprobleme sind mir nicht aufgefallen...obwohl...an einer stelle schon aber das sollte eigentlich auch ohne Messungen sichtbar sein  smile
Die (von oben auf meiner Zeichnung gesehen) obere rechte Ecke wo der Schreibtisch steht. Da staut sich Tieftonenergie. Ist aber nicht so, dass die Ohren zu gehen...es klingt einfach fetter aber wenn man am PC sitzt nicht unbedingt störend. "Richtig" gehört wird sowieso nur auf der Couch. Und da bekomme ich es nicht mit und werden auch keine Details verschluckt.

Bild dazu:




Sind BKA-Absorber sowas hier? http://www.renz-akustik.de/page/index.php?id=47
« Letzte Änderung: Do, 24. Juli 2008, 14:20 von terrine » Gespeichert
Ydope
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« Antworten #25 am: Do, 24. Juli 2008, 14:21 »

Ganz subjektiv ...

 prost

Dem kann ich im Moment überhaupt nicht folgen, magst du das näher ausführen?


Davon würde ich nicht ausgehen. Symmetrie herzustellen ist ein eher triviales Teilproblem einer guten Raumakustik.

Naja, was braucht man, um Symmetrie zu erreichen? Eine symmetrische Aufstellung im Raum und das gleiche Maß an MHTon-Absorption links und rechts. In diesem konkreten Fall kann man die Spiegelpunkte behandeln und da wegen der Schräge keine symmetrische Aufstellung machbar ist, kann man noch mit einem seitlichen Versetzen der Aufstellung experimentieren. Das ist aber ohne allzugroße Eingriffe machbar.
Ich bin kein Bau-Experte, aber ich glaube, dass auch in diesem Raum mit weniger massiven Wänden trotzdem ein gewisser Aufwand notwendig ist, um ein sehr gutes Ergebnis zu erzielen, im Grundton-/Bassbereich. Jedenfalls größerer Aufwand, als für den Bereich Höhen/Mitten/Symmetrie, etc. Das wollte ich mit dem Satz sagen.

Gruß
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« Antworten #26 am: Do, 24. Juli 2008, 14:22 »

Zitat
Er schreibt aber nicht von Dröhnproblemen oder so.

Eben. Warum also dann die Fokussierung auf den Bassbereich?


Zitat
Resonanzen und Scheppern von hier bis nach Jericho. Hinzu kam, das in jedem Raum ne Anlage spielte...

Natürlich besteht die Gefahr der hörbaren Bildung von "Eigenleben" der Platten. Das ist aber meist eine Folge unsachgemässer Ausführung und schlechter Dämmung.

Zitat

P.S. Ist die Eigenresonanz bei 1xBeplankt nicht mitten im Bassbereich? So bei 70Hz oder so ähnlich? Das wäre grausam. Obwohl, klar es kommt auf den Abstand hinter der Platte an, aber dennoch müsste das irgendwo in dem Bereich liegen.


Ja, kommt m.W. gut hin. Grausam wirds nur, wenn grössere Hohlräume hinter den Platten sind. Sind die Räume hinter den Platten gut gedämmt, hat man um die Resonanzfrequenz der Platten einen wunderbaren Plattenabsorber. Durch (meist) veschiedene Abstände (Dachschräge, Decke, Wände) deckt solch eine Konstruktion fast den gesamten Bassbereich ab.


Grüsse Andy
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« Antworten #27 am: Do, 24. Juli 2008, 14:33 »


Naja, was braucht man, um Symmetrie zu erreichen? Eine symmetrische Aufstellung im Raum und das gleiche Maß an MHTon-Absorption links und rechts. In diesem konkreten Fall kann man die Spiegelpunkte behandeln und da wegen der Schräge keine symmetrische Aufstellung machbar ist, kann man noch mit einem seitlichen Versetzen der Aufstellung experimentieren. Das ist aber ohne allzugroße Eingriffe machbar.


Ich denke das klingt einfacher als es ist. biggrinsen
Schon die Spiegelpunkte links/rechts sind sehr verschieden, (unterschiedlicher Seitenabstand und Schräge links), versuch da mal frequenzneutral zu absorbieren. Noch dazu wo das Abstrahlverhalten der Lautsprecher nicht bekannt.

Grüsse Gerd
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« Antworten #28 am: Do, 24. Juli 2008, 14:35 »

Zitat
Er schreibt aber nicht von Dröhnproblemen oder so.

Eben. Warum also dann die Fokussierung auf den Bassbereich?

Von mir?

Stefan

P.S: Ja, BKA sind eigentlich nur VPR mit zusätzlichem porösem Absorber auf dem Blech.
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« Antworten #29 am: Do, 24. Juli 2008, 14:38 »

Zitat
Er schreibt aber nicht von Dröhnproblemen oder so.

Eben. Warum also dann die Fokussierung auf den Bassbereich?

Von mir?

Habe ich nicht geschrieben... zwinkern


Grüsse Andy
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