Brauche Hilfe bei der Auswahl eines Absorbers
  
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Di, 22. Mai 2012, 01:40
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Autor Thema: Brauche Hilfe bei der Auswahl eines Absorbers  (Gelesen 2513 mal)
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Mr. Wiggels
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« Antworten #15 am: Mi, 23. Juli 2008, 12:54 »

Mist, ich krieg's nicht größer hin. Weiß jemand, woran es liegen kann?

Grüße
Zu wenig Pixel.

Ich probiere es heute nachmitag nochmal... muss jetzt weg.

Gruß
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moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer


« Antworten #16 am: Mi, 23. Juli 2008, 13:08 »

Dann stört bestimmt das Fenster. Sind Vorhänge da vorhanden oder gewollt?
Rechts neben das Fenster könnte 1-2 Regale hin mit Absorberflächen. Da wäre auch die Anlage gut aufgestellt.
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Freundliche Grüße
Jürgen
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« Antworten #17 am: Mi, 23. Juli 2008, 13:11 »

Bei den LS und den Raummaßen bezweifle ich das dort viel gemacht werden muss, sicher nicht im Hinblick auf frühe Reflexionen. Außer die LS stehen 5 m auseinander  biggrinsen
Die Nachhallzeit ist allerdings ein Thema.
Dachschräge hinter den LS ist gut, Sofa von der Rückwand weg wurde schon genannt, dann noch mal messen.
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moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer


« Antworten #18 am: Mi, 23. Juli 2008, 13:36 »

Sind das die Geithains mit "Nierenbass"?
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Freundliche Grüße
Jürgen
Ydope
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« Antworten #19 am: Mi, 23. Juli 2008, 14:07 »

Bei den LS und den Raummaßen bezweifle ich das dort viel gemacht werden muss, sicher nicht im Hinblick auf frühe Reflexionen. Außer die LS stehen 5 m auseinander  biggrinsen

Dass der Raum recht groß ist, ist auf jeden Fall günstig. Frühe Reflexionen von der Rückwand und auch der Decke wird man trotzdem haben. Aber die sind ja recht leicht zu bekämpfen. 
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gto
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« Antworten #20 am: Mi, 23. Juli 2008, 14:33 »


Hi,

der Kniestock ist parallel zur Boxenfront. Die gestrichelte Linie der ersten Skizze symbolisert das.

http://img401.imageshack.us/img401/4043/seitenansichtfu2.jpg



Ah, jetzt is klar, danke daumenhoch  und Raum ist größer als die Skizze vermuten ließ.   biggrinsen

Mein subjektives empfinden hat zu wenig Erfahrung. Da würde ich nx ableiten wollen.

Ok, das heißt es stört nix auffällig, aber man möchte wissen wie es in Richtung, im Sinne einschlägiger Empfehlungen, besserer raumakustischer Bedingungen klingt. smile

Werd mal ein wenig über deinen Wunschvorgaben brüten. grübel

Grüsse Gerd


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Mr. Wiggels
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« Antworten #21 am: Mi, 23. Juli 2008, 14:59 »


Ok, das heißt es stört nix auffällig, aber man möchte wissen wie es in Richtung, im Sinne einschlägiger Empfehlungen, besserer raumakustischer Bedingungen klingt. smile

Werd mal ein wenig über deinen Wunschvorgaben brüten. grübel

Grüsse Gerd





...sehr schön forumliert.  biggrinsen


@moby dick

Sind kleine Zweiweger  von Geithain. RL 904. Nierenbass gibt es mWn nur bei den groß Dreiwegern.


@Ydope

Der Messbericht sagt ausdrückich, dass keine störenden frühen Relexionen gemessen werden konnten. Das kann man vermutlich
auf den Messdiagrammen die ich gepostet hab' nicht erkennen.

Ich bin grad dabei nochmal die Diagramme in größerer Auflösung einzustellen.

Gruß

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Ydope
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« Antworten #22 am: Mi, 23. Juli 2008, 16:37 »

Wenn du eine Rückwand hast, die weniger als ca. 3 m hinter der Hörposition liegt, dann kommt von dort unweigerlich eine frühe Reflexion.

Wenn der gemessene Frequenzgang nicht unglücklicherweise geglättet wäre in der Darstellung würde man sicher auch einige schmalbandige Auslöschungen erkennen können, die daraus resultieren. Die Impulsantwort ist leider immer noch nicht wirklich lesbar. Aber egal was sie sagt, von hinten kommt 100%ig eine Reflexion, wenn die Wand eine Wand ist. Es geht nicht anders.

Gruß
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markus
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« Antworten #23 am: Mi, 23. Juli 2008, 17:37 »

Hi Mr. Wiggels,

zu den Diagrammen kann man leider nicht viel sagen, da sie keine Information enthalten, welches Zeitfenster oder welche Glättung verwendet wurde. Das Impulsdiagramm, aus dem mehr Details zu Raumreflexionen zu lesen wären, ist leider völlig unleserlich, da gelb auf weiss.

Grundsätzlich sind solche Messungen m.E. obsolet, da sie leider nichts über die wirklich wichtigen Parameter Aussagen. Diese wären in erster Linie Raummoden und stehende Wellen. Beides lässt sich allerdings in einem Wasserfalldiagramm erkennen. Ein solches Diagramm liese sich aus der Impulsantwort der vorhandenen Messung generieren. Für fundierte Aussagen wären aber mehrere Messungen an verschiedenen Positionen im Raum angeraten, da sich sonst schnell Fehlinterpretationen einschleichen.

Desweiteren spielt der Frequenzgang des indirekten Schalls eine Rolle. Auch hier lässt sich aus den Messungen nichts herauslesen.

Bzgl. der ersten schallstarken Reflexionen lässt sich nur eine Empfehlung geben: Reflexionen kleiner 2 ms sind störend (da sie durch Summenlokalisation dem Direktschall zugerechnet werden) und müssen vermieden werden. Dafür braucht man aber keine akustischen Messungen, ein schnöder Meterstab reicht vollkommen aus. 2 ms entspricht 69 cm. Laute Reflexionen, die später als 50 ms nach dem Direktschall eintreffen,  werden als Echo wahrgenommen und sollten deshalb ebenfalls vermieden werden. Hier kannst Du den optimalen Wandabstand selbst berechnen: http://www.mehlau.net/audio/erste_reflexion.html
Weitergehende Empfehlungen zur Dämpfung erster Reflexionen basieren auf wissenschaftlich unbegründeten Annahmen. Bei Interesse empfehle ich diesen Thread: http://www.casakustik.de/forum/index.php/topic,199.0.html

Viele Grüße, Markus
« Letzte Änderung: Mi, 23. Juli 2008, 21:53 von markus » Gespeichert
gto
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« Antworten #24 am: Mi, 23. Juli 2008, 21:47 »

So, weils hier IMHO auch nicht fehl am Platz Zitat aus http://www.casakustik.de/forum/index.php/topic,213.msg4215.html#msg4215
Wenn keine Möglichkeit  zum Messen, dann halt ein paar BreitbandAntibiotika mit möglichst wenig nachteiligen Nebenwirkungen.  Wand hinter den Lautsprechern möglichst breitbandig und großflächig absorbierend gestalten.
Ev. die Decke wenn möglich ebenso.
Nachdem es im Bassbereich auf den wie ich vermute 1/3 Oct. geglätteten Messungen auch nicht so toll aussieht, wegen geringem Raumverlust, Effizienz und wenn im DIY kostenerträglich, mein Tip VPRs

Wenn DIY überhaupt nicht zur Diskussion steht, dann halt mal von Renz ein Anbot machen lassen.

Würde die Hälfte davon mit beidseitig Schaum für Reduzierung des Nachhalls im gewünschtem Bereich nehmen.
Standart 10 cm Schaum 1 oder 1,5 mm Blech die zweite Hälfte 4cm Schaum 1 oder 1,5 mm Blech und 6cm Schaum um bündig zu den anderen zu werden. Die mit Schaum außen ev. mit Stoff bezogen.

Für die Decke ev. wie von Andy angesprochen abgehangene Rigips Lochplattendecke mit absorbierender Auflage oder als eigenständige Elemente ala http://mb.abovenet.de/allabout-hifi/index.php/topic,183.msg6534.html#msg6534

Wobei ich natürlich für so einem Aufwand eigentlich nix ohne genauere Messungen sprich beiziehen eines Akustikers machen würde.

Alles andere ala Fast & Co fällt IMHO eher unter Spielerei zum pers. Erfahrungsgewinn aber mit eingeschränktem bis fragwürdigem Nutzen/Ergebnis.

Grüsse Gerd

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Mr. Wiggels
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« Antworten #25 am: Do, 24. Juli 2008, 16:41 »

Hallo,

vielen Dank für die vielen Kometare und die Hinweise auf Bezugsquellen.

http://de.youtube.com/watch?v=ZTjyRu88PRE



Gruß
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« Antworten #26 am: Do, 24. Juli 2008, 16:44 »

Ja und nun? Was machste nun?

Stefan
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« Antworten #27 am: Do, 24. Juli 2008, 16:50 »

So du den Link im parallel Fred noch nicht gesehen, kaufbar und IMHO optisch erträglich. http://www.renz-akustik.de/page/index.php?id=47

Grüsse von einer glücklichen Zelle. biggrinsen
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« Antworten #28 am: Do, 24. Juli 2008, 20:02 »

Grüsse von einer glücklichen Zelle. biggrinsen

Ist klar, du warst ja auch oft im Bild  lolwech
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