Akustische Optimierung eines Hörstudios
  
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Di, 22. Mai 2012, 01:34
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Autor Thema: Akustische Optimierung eines Hörstudios  (Gelesen 23807 mal)
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asb
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« Antworten #120 am: Sa, 12. Juli 2008, 18:20 »

Zitat
Man würde die Wand, welche für die Mode verantwortlich zeichnet, schallweich machen.

Es sind derer aber zwei....somit hättest du das Problem (mit grossem Aufwand) nur zur Hälfte gelöst.

Zitat
Irgendwie war mir klar, dass dieser Einwand so kommt

Nich gleich ein Einwand, nur Gedankengänge, die sich summieren soll(t)en, damit hinten etwas brauchbares bei rumkommt zwinkern


Grüsse Andy
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« Antworten #121 am: Sa, 12. Juli 2008, 18:22 »

Zitat
Man würde die Wand, welche für die Mode verantwortlich zeichnet, schallweich machen.

Es sind derer aber zwei....somit hättest du das Problem (mit grossem Aufwand) nur zur Hälfte gelöst.

Nö, weil an der einen weichen Wand nix reflektiert. Stichwort offenes Fenster.

Zitat
Zitat
Irgendwie war mir klar, dass dieser Einwand so kommt

Nich gleich ein Einwand, nur Gedankengänge, die sich summieren soll(t)en, damit hinten etwas brauchbares bei rumkommt zwinkern

 prost

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« Antworten #122 am: Sa, 12. Juli 2008, 18:24 »

Mich würde ja mal interessieren, wie Klaus damit umgeht. Vielleicht liest Du das ja und hast ne Meinung dazu und magst sie äußern.

Stefan
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asb
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« Antworten #123 am: Sa, 12. Juli 2008, 18:28 »

Zitat
Nö, weil an der einen weichen Wand nix reflektiert. Stichwort offenes Fenster.

Der Raum ist fast quadratisch, somit liegen zwei der drei Axialmoden übereinander....

Zu allem Übel kommt auch noch hinzu, dass die vertikale Axialmode erster Ordnung hervorragend zu den horizontalen Axialmoden 2. Ordnung passt. Da liegen dann drei Moden übereinander....



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markus
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« Antworten #124 am: Sa, 12. Juli 2008, 18:30 »

...Erst siehts du das mit den modalen Ausreißern auch so, und dann empfiehlst du Breitbandabsorber....

Heisse zwar nicht Stefan, aber wer empfiehlt Breitbandabsorber? Die VPR sehen noch immer so aus (☐ und O):



Anbringung wie hier, aber in möglichst vielen Ecken:



Viele Grüße, Markus
« Letzte Änderung: Sa, 12. Juli 2008, 18:34 von markus » Gespeichert
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« Antworten #125 am: Sa, 12. Juli 2008, 18:33 »

Über die Maße war ich mir nicht im Klaren, deshalb bat ich ja auch um ne Skizze.

Tja, dann halt noch mehr VPR. Zwie Wände oder/und noch ne Decke. Ich denke, das bringt alles mehr als einige HHH. Den Platz den die brauchen, sollte man nicht unterschätzen. Und ob das schöner ist? Und Kantenabsorber kannste auch vergessen.

Ich bleibe dabei, ich würde es so machen. Erst eine Wand und dann hören.

Stefan

P.S. Klar, kostet auch Kohle, aber wo Boxen für so viele K€ präsentiert werden, muss das drin sein.

P.P.S. Klar, Markus hat auch Recht, aber ich würde trotzdem das vollflächig machen, allein wegen der Optik...
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asb
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« Antworten #126 am: Sa, 12. Juli 2008, 18:41 »

...Erst siehts du das mit den modalen Ausreißern auch so, und dann empfiehlst du Breitbandabsorber....

Heisse zwar nicht Stefan, aber wer empfiehlt Breitbandabsorber? Die VPR sehen noch immer so aus (☐ und O):


Schon klar...ich wollte nur darauf hinweisen, dass es nur wenige (heftige) Problembereiche in dem Raum gibt und diese (meiner bescheidenen Meinung nach) u.U. schmalbandig und mit weniger Aufwand in den Griff zu bekommen sind.
In dem Raum liegen die Moden teilweise in drei Dimensionen übereinander.

Im Vergleich zu HR sind die VPR schon recht breitbandig, imho.


Grüsse Andy
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« Antworten #127 am: Sa, 12. Juli 2008, 18:41 »

Zitat
Über die Maße war ich mir nicht im Klaren, deshalb bat ich ja auch um ne Skizze.

Siehe ersten Beitrag zwinkern
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« Antworten #128 am: Sa, 12. Juli 2008, 18:42 »

Zitat
Über die Maße war ich mir nicht im Klaren, deshalb bat ich ja auch um ne Skizze.

Siehe ersten Beitrag zwinkern

Ja schlag mich, steinigt mich ätsch
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« Antworten #129 am: Sa, 12. Juli 2008, 18:47 »

Schon klar...ich wollte nur darauf hinweisen, dass es nur wenige (heftige) Problembereiche in dem Raum gibt und diese (meiner bescheidenen Meinung nach) u.U. schmalbandig und mit weniger Aufwand in den Griff zu bekommen sind.

Genau das stelle ich in Frage, dass der Aufwand geringer ist. Hast Du mittlerweile berechnet, wie die ÄAF eines HH ist. Um diese Moden weg zu bekommen, musst Du in den Druckmaximas der drei Moden großflächig HH aufstellen. Eine Wand, wie von Dir vorgeschlagen, reicht auch da nicht aus.

Außerdem schlägt man mit den VPR´s noch die zweite Fliege, dass der gesamte Bassbereich verbessert wird. Ggf. noch zusätzlich poröse Absorber für höherfrequente Bereiche gezielt anbringen und man hat einen studioähnlichen Raum. Der Titel ist doch auch "Hörstudio". Sollte das nicht ähnlich einem Aufnahmestudio sein? Diese Frage meine ich ernst.

Zitat
Im Vergleich zu HR sind die VPR schon recht breitbandig, imho.

Das stimmt schon. Siehe zweite Fliege...


Edit: Bei der Decke könnte man sogar ne 7cm und 3cm Variante nehmen. Würde man den Wal-Einwand berücksichtigen...
« Letzte Änderung: Sa, 12. Juli 2008, 18:52 von Verrückter » Gespeichert
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« Antworten #130 am: Sa, 12. Juli 2008, 18:53 »

Zitat
Hast Du mittlerweile berechnet, wie die ÄAF eines HH ist. Um diese Moden weg zu bekommen, musst Du in den Druckmaximas der drei Moden großflächig HH aufstellen. Eine Wand, wie von Dir vorgeschlagen, reicht auch da nicht aus.

Ich wende mich dahingehend immer noch an den Fasold. Und nein, evtl. reicht eine Wand nicht aus.
Die Kosten, das auszuprobieren, halten sich aber wahrlich in Grenzen.

Zitat
Der Titel ist doch auch "Hörstudio". Sollte das nicht ähnlich einem Aufnahmestudio sein? Diese Frage meine ich ernst.

Naja, ich habe immer im Hinterkopf, dass es sich nicht um ein Studio oder Messraum handelt, sondern sich dort potenzielle Kunden wohlfühlen sollen und damit die Optik eine nicht unwichtige Rolle spielt.
Davon ab fände ich eine grossfläche Behandlung mit VPR auch vielverprechend....nur eben die Kosten...
Hab da immer die 450 €/6m² von Gerd im Kopf. Und das waren Einkaufspreise....
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« Antworten #131 am: Sa, 12. Juli 2008, 19:02 »

Zitat
Hast Du mittlerweile berechnet, wie die ÄAF eines HH ist. Um diese Moden weg zu bekommen, musst Du in den Druckmaximas der drei Moden großflächig HH aufstellen. Eine Wand, wie von Dir vorgeschlagen, reicht auch da nicht aus.

Ich wende mich dahingehend immer noch an den Fasold. Und nein, evtl. reicht eine Wand nicht aus.
Die Kosten, das auszuprobieren, halten sich aber wahrlich in Grenzen.

Wenn Du als Argument anbringst, dass eine Wand für VPR nicht reicht, dann reicht sie definitiv auch nicht für HH, da die Druckverteilung ne Gleiche ist.

Ansonsten schade, dass Du noch nicht verucht hast das zu berechnen. Ich habs versucht und nicht gerafft nixweiss

Zitat
Zitat
Der Titel ist doch auch "Hörstudio". Sollte das nicht ähnlich einem Aufnahmestudio sein? Diese Frage meine ich ernst.

Naja, ich habe immer im Hinterkopf, dass es sich nicht um ein Studio oder Messraum handelt, sondern sich dort potenzielle Kunden wohlfühlen sollen und damit die Optik eine nicht unwichtige Rolle spielt.
Davon ab fände ich eine grossfläche Behandlung mit VPR auch vielverprechend....nur eben die Kosten...
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Grüsse Andy

Und genau da bietet ne VPR Wand doch viel mehr Möglichkeiten. Ne schöne glatte Fläche, welche man anpinseln kann. Besser als vorstehende Kästen mit Löchern drin.

Allerdings probieren kann man das mit HH tatsächlich recht kostengünstig. Aber danach weiß man immernoch nicht, ob VPR nicht doch besser gewesen wären. Die Theorie lässt den Verdacht massiv aufkommen.

Zum Thema Ökonomie habe ich meine Meinung kund getan. Ansonsten schrieb Markus, dass 1,5x1Meter Basotect in 10cm rund 50 Euro kosten. Sind rund 33 Euro je Quadratmeter. Wieviel kostet ne Stahlplatte in 2,5mm? Das Gleiche? Also je Quadratmeter 70 Euro. Macht bei einer Wand von 5x2,5 Meter knapp 900 Euro. Wenn der Kollege ein Paar O ich weiß nicht welche mehr verkauft, hat er die Kohle schon wieder drin. Ich finde das ist für ein solches Studio angemessen.

Stefan
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Ydope
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« Antworten #132 am: Sa, 12. Juli 2008, 19:24 »

Robert (Poison Nuke) meinte mal (sinnbildlich): "quadratische Räume sind doch super....weniger Problembereiche, um die man sich kümmern muss". Der Aufwand, den man bei sich überlagernden Moden betreiben muss, um derer Herr zu werden, wird zwar ungleich höher, aber man kann sich auf wenige Orte und Frequenzen konzentrieren. Kann manchmal wirklich ein Vorteil sein.

Hallo,

das sehe ich ganz anders!
Hier haben wir ein Musterbeispiel für eine schlechte Ausgangslage. Der komplette Bassbereich wird von einem einzigen Ton dominiert. Es gibt eine dominante Mode pro Oktave, nämlich bei 33 Hz, 66 Hz, 132 Hz, ... Das ist immer der gleiche Ton: Ein C. Das ist eine klassische "one-note-bass"-Situation. Bei jeder Musik hörst du letztendlich denselben Bass-Ton weil immer nur der Ton C angeregt wird. Kommt der Ton, wird er extrem wummern, kommt er nicht, ist kaum Bass da.
Wenn man nun das Problem bekämpfen will, indem man die vermeindlich einzigen Problemfrequenzen schmalbandig bekämpft, brauchst du schonmal drei verschiedene Typen, die um den verfügbaren Platz kämpfen, nämlich für jede Oktave einen. Dann kannst den ganzen Raum mit diesen vollmachen und trotzdem wird diese Grundcharakteristik bestehen bleiben, weil du jeder Oktave ja nur ein Drittel des Platzes einräumen kannst. Wenn du es trotzdem schaffen solltest diese drei Modalfrequenzen drastisch runterzufahren, würdest du dann merken, dass der ganze Restbereich immer noch total unregelmäßig ist, z.B. das 55 Hz-Loch noch voll da ist.
Langer Rede kurzer Sinn: So sind die Probleme definitv viel größer, als bei günstigeren Raumdimensionen. Alles andere ist ein grobes Missverständnis, welches aus der Denkweise des "Schmalbandabsorbierers" resultiert.


@ Holger,
du meinstest, dass die 33 Hz auch beim Hören dominieren würden gegenüber z.B. 66 Hz. War das bei Testtönen, oder bei Musik? Falls letzteres, würde mich interessieren, was das für Stücke waren.

Gruß
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gto
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« Antworten #133 am: Sa, 12. Juli 2008, 19:26 »

Ansonsten schrieb Markus, dass 1,5x1Meter Basotect in 10cm rund 50 Euro kosten.

Nö, sein erhaltenes Angebot 1500 x 500 x 100 mm kostet 45,- €/Stück (inkl. MwSt)  zwinkern
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« Antworten #134 am: Sa, 12. Juli 2008, 19:44 »

OK, dann kommen knapp 400 Euronen drauf...

Julius, was schlägst Du vor?
« Letzte Änderung: Sa, 12. Juli 2008, 19:50 von Verrückter » Gespeichert
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