Dieser Begriff bezeichnet allgemein den Effekt, dass Reflexionen dafür sorgen, dass Signale eine künstliche Tonfärbung erhalten. Einen deutschen Begriff gibt es dafür nicht.
Das kann in der Raumakustik auf zwei Wegen passieren:
1. Als Kammfiltereffekt: Hierfür stellt man sich am besten ein breitbandiges lange klingendes Signal vor, z.B. Rauschen. Ein Signal erreicht den Mess/Hörort erst direkt und danach als Reflexion z.B. einer nahen Wand. Dies führt dazu, dass ein Signal mit wenigen Millisekunden Verzögerung über sich selbst gelegt wird. Das Resultat ist ein sog. Kammfilter, bestimmte Frequenzbereiche des Signals werden ausgelöscht, andere verstärkt. In der Summe ergibt sich eine Tonfärbung, weil in jeder Oktave die selben Tön verstärkt bzw. ausgelöscht werden.
Mehr dazu:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kammfilterhttp://mb.abovenet.de/allabout-hifi/index.php/topic,638.0.htmlSchön hörbares Beispiel:
http://www.xs4all.nl/~fabilsen/loc_RP.mov2. Als Flatterecho: Am besten nachzuvollziehen mit einem Impulssignal, z.B. einem Knall oder Händeklatschen. Hat man zwei parallele Flächen, die stark reflektieren (nackte Wände) wird das Signal viele Male zwischen den Wänden hin- und hergeworfen, bevor es verklingt. Wenn die Wände großen Abstand haben, ergibt sich eine schnelle Abfolge von Echos des Originalsignals; Wird der Abstand geringer (< 8 m) , so gehen die einzelnen Echos in einen charakteristischen Klang über, der vom Wandabstand abhängt.
Mehr dazu:
http://de.wikipedia.org/wiki/FlatterechoGenerell zu Repetition Pitch:
http://www.xs4all.nl/~fabilsen/