Anordnung und Bau von VPR - Fragen dazu
  
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Di, 07. Februar 2012, 21:02
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Autor Thema: Anordnung und Bau von VPR - Fragen dazu  (Gelesen 22333 mal)
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markus
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« Antworten #345 am: Do, 13. August 2009, 14:20 »

Ein weiteres, wichtiges Merkmal von Non-Environment-Raeumen ist der Wandeinbau der Frontlautsprecher. Beispielhafte Konstruktion:



wacker, Andy hat 4-5kEuro fuer eine standesgemaesse Behandlung eines Regieraumes eingebracht. Teuer finde ich dies nicht - man kann Kabel kaufen, deren Meterpreise hoeher liegen. Die meisten Studiobauten verschlingen selbst bei DIY um die $100 000. Ob LEDE oder Non-Environment ist dabei egal.

Non-Environment-Raeume funktionieren nur "besser", wenn man sie untereinander vergleicht (gleiche Umgebungsbedingungen = gleiches Hoererlebnis). Ob sie allerdings besser geeignet sind, die Bedingungen beim Endkonsumenten nachzuahmen darf bezweifelt werden. Siehe auch Jan Voetmann "50 Years of Sound Control Room Design" (Audio Engineering Society, Convention Paper 7140).

Gruss, Markus
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moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer


« Antworten #346 am: Do, 13. August 2009, 14:27 »

Und das ist sinnhaftig grübel

Keine Ahnung, ist nicht meine Entscheidung.
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Freundliche Grüße
Jürgen
wacker
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« Antworten #347 am: Do, 13. August 2009, 15:03 »

Ein weiteres, wichtiges Merkmal von Non-Environment-Raeumen ist der Wandeinbau der Frontlautsprecher.

Ist bei Mains in LEDE auch nicht anders

wacker, Andy hat 4-5kEuro fuer eine standesgemaesse Behandlung eines Regieraumes eingebracht. Teuer finde ich dies nicht

Für ein professionelles Studio ist das ein Klacks. Jedoch für einen Audio-Arbeitsraum (denn als richtige Regie kann man das nicht bezeichnen) mit vernünftiger Abhörsituation sind 4-5k schon sehr gut! Du must bedenken, dass du dir das teuerste Vergnügen (nämlich Raum-in-Raum, Schallisolation, HVC, etc) sparst.

Zitat
- man kann Kabel kaufen, deren Meterpreise hoeher liegen.

Einer kann, der andere nicht rolleyes Ich gehöre zu den zweiten

Zitat
Non-Environment-Raeume funktionieren nur "besser", wenn man sie untereinander vergleicht (gleiche Umgebungsbedingungen = gleiches Hoererlebnis). Ob sie allerdings besser geeignet sind, die Bedingungen beim Endkonsumenten nachzuahmen darf bezweifelt werden. Siehe auch Jan Voetmann "50 Years of Sound Control Room Design" (Audio Engineering Society, Convention Paper 7140).

Auch in Newells Buch lange Diskussionen zu dem Thema und keine Einigung unter den Profis. Darum ging es hier aber nicht, darum auch "...laut Newell..."

Worum es aber ging ist nämlich: funktionieren nun 8 VPRs (unter Berücksichtigung all der Fehler, die bei Konstruktion geschehen können) besser, als 2 KAs, oder geht man das Risiko doch nicht ein und greift zum altbewährten, vielleicht auch "theoretisch" schlechter funktionierendem grübel

Mir ist schon klar, dass die Entscheidung bei mir liegt und mir sie keiner abnehmen kann. Nur eine vernünftige Diskussion zum Thema erleichtert öfters die Entscheidung und klärt auch (im besten Falle lolwech) viele Fragen auf.

Gruß

Alex
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« Antworten #348 am: Do, 13. August 2009, 15:06 »

Probier doch erst einmal KA. DIe kosten nicht die Welt. Wenn Du dann nicht zufrieden bist, mach weiter. Vielleicht probierst Du dann VPR´s. bzw. BKA´s.

Stefan
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markus
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« Antworten #349 am: Do, 13. August 2009, 15:37 »

Worum es aber ging ist nämlich: funktionieren nun 8 VPRs (unter Berücksichtigung all der Fehler, die bei Konstruktion geschehen können) besser, als 2 KAs,

Dazu gibt es keine Vergleichswerte.

Gruss, Markus
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« Antworten #350 am: Do, 13. August 2009, 16:50 »

Hallo,

Worum es aber ging ist nämlich: funktionieren nun 8 VPRs (unter Berücksichtigung all der Fehler, die bei Konstruktion geschehen können) besser, als 2 KAs, oder geht man das Risiko doch nicht ein und greift zum altbewährten, vielleicht auch "theoretisch" schlechter funktionierendem grübel

Also nach meinen bescheidenen Erfahrungen mit den ganzen DIY Absorbern würde ich zu letzterem raten.
Breitbandige Bedämpfung mit ausreichend tiefen Eckabsorbern (Strömungsabsorber) und gezielte Bedämpfung der hörtechnisch störendsten Resonanzen mittels Resonanzabsorber.

Ich habe drei VPR´s nach bestem Wissen gebaut und wurde von dem messbaren Effekt nicht sonderlich überzeugt.

Fast alle Resonanzabsorer (Helmholtz, Plattenschwinger) fand ich effektiver (immer im Verhältnis zur eingebrachten äquivalenten Absorptionsfläche).
Zudem halten sich die finanziellen Risiken dabei in überschaubarem Rahmen.



Grüsse, Andy
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« Antworten #351 am: Do, 13. August 2009, 16:52 »

Ich habe drei VPR´s nach bestem Wissen gebaut und wurde von dem messbaren Effekt nicht sonderlich überzeugt.
Fast alle Resonanzabsorer (Helmholtz, Plattenschwinger) fand ich effektiver (immer im Verhältnis zur eingebrachten äquivalenten Absorptionsfläche).


Grüsse, Andy

Hallo Andy,

kann das in Klammern so richtig sein? Ist es nicht so, das wenn die ÄAF gleich ist, auch die Effektivität, sprich Absorbtion, gleich ist?

Stefan
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« Antworten #352 am: Do, 13. August 2009, 17:01 »

Hi Stefan,


ok...da fehlt dann das Wörtchen "theoretisch". Denn ob ein Resonanzabsorber seine theoretische Wirkung auch erzielt ist für mich schlecht zu überprüfen.


Grüsse, Andy
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« Antworten #353 am: Do, 13. August 2009, 17:02 »

Ist es dann wirklich richtig? Ich denke, das Wörtchen Äquvalente sollte weg. Oder?

Stefan
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« Antworten #354 am: Do, 13. August 2009, 17:12 »

Ich finde nicht. Sonst ist ja mein subjektives Résumé in der Aussage hinfällig zwinkern

Nur als Beispiel:

Die drei VPR`s haben eine Gesamtoberfläche von 3,5 m² und damit eine theoretische äquivalente Absorptionsfläche von 3,5 m² bei, sagen wir, 60 Hz.
Vergleiche ich den gemessenen Effekt (vorher/nachher - Messung) mit dem einen Plattenreso (1,7 m²) für 94 Hz, der bei mir mal hing, fällt mir die Inthronisation des "Siegers" relativ leicht.
Der Plattenreso erreicht mit der besagten Oberfläche eine maximale äquivalente Absorptionsfläche von nur 1,36 m² bei der Resonanzfrequenz.

Oder reden wir aneinander vorbei?


Grüsse, Andy
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« Antworten #355 am: Do, 13. August 2009, 17:37 »

Du schriebst

Zitat
Fast alle Resonanzabsorer (Helmholtz, Plattenschwinger) fand ich effektiver (immer im Verhältnis zur eingebrachten äquivalenten Absorptionsfläche).

Mit meinen Worten bedeutet das, dass bei gleicher ÄAF die VPR am uneffektivsten sind.

Kann aber nicht sein, denn bei gleicher ÄAF sind beide Produkte gleich effektiv. Man könnte sagen, dass der Wirkungsgrad von VPR Deiner Meinung nach geringer ist, da der %uale Anteil der ÄAF zur geometrischen Flächen geringer ist. Aber bei gleicher ÄAF ist die Effektivität gleich. Die ÄAF macht ja gerade den Vergleich verschiedener Produkte so "leicht".

Oder hab ich nen Knoten in meinem Hirn?

Gruß

Stefan

P.S. Was bedeutet das Wort Inthronisation?
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markus
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« Antworten #356 am: Do, 13. August 2009, 17:57 »

Absorptionsvermögen A (äquivalente Absorptionsfläche) = Absorptionsgrad α * absorbierende Fläche S (in m²)

Was Andy sagen wollte ist, dass der Absorptionsgrad eines VPR im Vergleich zu herkoemmlichen Resonanzabsorbern geringer ist. Wissen wir aber nicht, weil uns keine wirklich vergleichbare Messungen vorliegen.
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« Antworten #357 am: Do, 13. August 2009, 18:01 »

Was Andy sagen wollte ist, dass der Absorptionsgrad eines VPR im Vergleich zu herkoemmlichen Resonanzabsorbern geringer ist.

Ich möchte Andy ja nur ärgern. Ich hab schon verstanden was er meint.

Zitat
Wissen wir aber nicht, weil uns keine wirklich vergleichbare Messungen vorliegen.

Yep, sehe ich auch so. Wastel doch mal welche...

Vielleicht wastel ich auch mal welche, falls ich mich wirklich zu einem Wohnzimmerprojekt entschließe. hab da schon ganz komische Ideen...

Stefan
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markus
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« Antworten #358 am: Do, 13. August 2009, 19:33 »

Zitat
Wissen wir aber nicht, weil uns keine wirklich vergleichbare Messungen vorliegen.

Yep, sehe ich auch so. Wastel doch mal welche...

Alleine mit wasteln ist es nicht getan. Es muesste im Vorfeld erst einmal a) die Messmethode genauer eroertert werden, um endlich 'mal praxisrelevante Daten zu generieren, dann braeuchte man b) einen geeigneten Raum.
a) Erscheint mir in Anbetracht der verschiedenen Wirkweisen von poroesen Absorbern (rein dissipativ) und Resonanzabsorbern (dissipativ und reaktiv) komplex. Hier waere der Input von Fuchs eben extrem hilfreich gewesen. Trotz anders lautender Ankuendigungen kann oder will er hier aber aus mir unbekannten Gruenden nichts beitragen.
b) Steht mir nicht zur Verfuegung.

Gruss, Markus
« Letzte Änderung: Fr, 14. August 2009, 04:44 von markus » Gespeichert
wacker
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« Antworten #359 am: Fr, 14. August 2009, 13:03 »

Vielleicht könnte Uwe (focal 93) den Herrn Fuchs noch mal kurz den Link zum Thread schicken und nur mal vorsichtig anmerken, dass die Diskussion hier noch nicht vorbei ist engel
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