Anordnung und Bau von VPR - Fragen dazu
  
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Sa, 19. Mai 2012, 11:34
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Autor Thema: Anordnung und Bau von VPR - Fragen dazu  (Gelesen 25315 mal)
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moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer


« Antworten #30 am: Sa, 21. Juni 2008, 19:00 »

Ich bin nach meinen Mess-Erfahrungen der Meinung, dass die Rückwand und die Decke den größten Effekt haben. Dann noch die Ecken der Rückwand und die Spiegelpunkte und man ist nicht perfekt, aber gut!

Gerade die Rückwand erzeugt durch Interferenz böse Abweichungen im F-Gang. Ich wollte vorgestern meinen schon eingepegelten Sub (Modenkiller biggrinsen) wieder neu einpegeln und kam nicht auf die alten Messwerte - bis ich merkte, die Absorber standen nicht da. Hingestellt- reproduzierbare Messwerte!
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Jürgen
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« Antworten #31 am: Sa, 21. Juni 2008, 19:07 »

Gerade die Rückwand erzeugt durch Interferenz böse Abweichungen im F-Gang.

Deshalb ja auch Bafflewall...
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« Antworten #32 am: Sa, 21. Juni 2008, 19:11 »

Genau das ist ja der Gag: Ein dem Abstrahlverhalten der meisten Lautsprecher invertiertes Absorptionsverhalten. Sonst klingt jeder LS verfärbt.

Also "nur" die VPR ohne Baso auf dem Blech, sondern "nur" hinter dem Blech.

Auf der Renz Seite gibt es auch noch BKA Absorber und Schallschutzabsorber. BKA Absorber sind wohl VPR nur mit Lochblech. Aber was ist bei den Schallschutzabsorbern anders? Das finde ich auch sehr interessant.

Stefan
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markus
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« Antworten #33 am: Sa, 21. Juni 2008, 19:22 »

@ moby dick: Messbare Kammfilter sind nicht per se hörbar und müssen auch nicht sofort per Absorber verschlimmbessert werden. Das ist ein noch immer von vielen "Fachleuten" gepflegtes Ammenmärchen.
Provokativ könnte man auch so sagen: bestimmte Arten von Kammfilter verbessern sogar die Wiedergabe (zB. erste Reflexionen innhalb 30 ms verbessern die Sprachwiedergabe).

Stefan,

den Aufbau der Renz BCAs siehst Du im ersten Bild hier:
http://www.casakustik.de/forum/index.php/topic,98.msg1354.html#msg1354

Viele Grüße, Markus
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« Antworten #34 am: Sa, 21. Juni 2008, 19:43 »

Stefan,

den Aufbau der Renz BCAs siehst Du im ersten Bild hier:
http://www.casakustik.de/forum/index.php/topic,98.msg1354.html#msg1354

Viele Grüße, Markus

Die BCA´s würdest Du aber im Hörraum nicht einsetzen?!

Stefan
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markus
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« Antworten #35 am: Sa, 21. Juni 2008, 20:03 »

Kommt auf das Abstrahlverhalten des Lautsprechers an. Mein kommendes System sieht so aus:



Da würde die Absorbtionskurve des vorhin verlinkten BCA nicht gut passen:



Viele Grüße, Markus
« Letzte Änderung: Sa, 21. Juni 2008, 20:08 von markus » Gespeichert
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« Antworten #36 am: Sa, 21. Juni 2008, 20:55 »

Hallo Markus,

hast Du hierfür noch was auf Lager rolleyes

Auf der Renz Seite gibt es auch noch BKA Absorber und Schallschutzabsorber. BKA Absorber sind wohl VPR nur mit Lochblech. Aber was ist bei den Schallschutzabsorbern anders? Das finde ich auch sehr interessant.

Stefan


Was ist das für ein Lautsprechersystem? Das hat ja ein sehr interessantes Bündelungsverhalten.

Stefan
« Letzte Änderung: Sa, 21. Juni 2008, 20:57 von Verrückter » Gespeichert
markus
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« Antworten #37 am: Sa, 21. Juni 2008, 22:03 »

Zu den Schallschutzprodukten von Renz kann ich nichts sagen  nixweiss

Das Diagramm stammt von dieser Kiste:
http://www.ai-audio.com/products_esp10.html
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moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer


« Antworten #38 am: So, 22. Juni 2008, 09:08 »

@ moby dick: Messbare Kammfilter sind nicht per se hörbar und müssen auch nicht sofort per Absorber verschlimmbessert werden. Das ist ein noch immer von vielen "Fachleuten" gepflegtes Ammenmärchen.
Provokativ könnte man auch so sagen: bestimmte Arten von Kammfilter verbessern sogar die Wiedergabe (zB. erste Reflexionen innhalb 30 ms verbessern die Sprachwiedergabe).
...........

Viele Grüße, Markus

Also ist eine Berg-und Talbahn von 50-200 Hz gut?

Ich kann nur sagen, dass es mit Absorbern deutlich besser klingt, gerade die Sprachverständlichkeit und die Ortung!
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Jürgen
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« Antworten #39 am: So, 22. Juni 2008, 10:14 »

Hallo Stefan,

ich würde mich peinlich genau an die Vorlagen von Fraunhofer bzw. Renz (http://www.renz-systeme.de/) oder Faist (http://www.faist.de) halten, denn es sind keine Berechnungsmethoden eines VPR für den Hausgebrauch bekannt und es stehen Dir keine Möglichkeiten zur Vermessung der Wirksamkeit einer Eigenkonstruktion zur Verfügung.
Grundsätzlich muss der VPR an einer möglichst steifen Wand angebracht werden, da er sonst mit dem Untergrund ein neues schwingendes System bildet. Für dessen Wirkung gilt wieder oben Gesagtes.

Hallo Markus,

wenn ich nun eine Rigipswand habe, dann ist sie im tiefen Tonbereich nicht allzu schallhart. Wie sieht es da mit nem VPR drauf aus?

Stefan
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gto
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« Antworten #40 am: So, 22. Juni 2008, 11:16 »

Ausprobieren und Messen  zustimm
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« Antworten #41 am: So, 22. Juni 2008, 11:18 »

Ausprobieren und Messen  zustimm

Das ist manchmal nicht so einfach. Wenn ich einen Raum von Grund auf plane...
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markus
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« Antworten #42 am: So, 22. Juni 2008, 11:59 »

@ moby dick: Messbare Kammfilter sind nicht per se hörbar und müssen auch nicht sofort per Absorber verschlimmbessert werden. Das ist ein noch immer von vielen "Fachleuten" gepflegtes Ammenmärchen.
Provokativ könnte man auch so sagen: bestimmte Arten von Kammfilter verbessern sogar die Wiedergabe (zB. erste Reflexionen innhalb 30 ms verbessern die Sprachwiedergabe).
...........

Viele Grüße, Markus

Also ist eine Berg-und Talbahn von 50-200 Hz gut?

Ich kann nur sagen, dass es mit Absorbern deutlich besser klingt, gerade die Sprachverständlichkeit und die Ortung!

Hallo,

Sprache findet nicht im Bereich 50-200 Hz statt, sondern darüber.
Bzgl. "Berg-und Talbahn" unter 200 Hz: dies muss linearisiert werden.

Viele Grüße, Markus
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« Antworten #43 am: So, 22. Juni 2008, 12:04 »

Hallo Stefan,

ich würde mich peinlich genau an die Vorlagen von Fraunhofer bzw. Renz (http://www.renz-systeme.de/) oder Faist (http://www.faist.de) halten, denn es sind keine Berechnungsmethoden eines VPR für den Hausgebrauch bekannt und es stehen Dir keine Möglichkeiten zur Vermessung der Wirksamkeit einer Eigenkonstruktion zur Verfügung.
Grundsätzlich muss der VPR an einer möglichst steifen Wand angebracht werden, da er sonst mit dem Untergrund ein neues schwingendes System bildet. Für dessen Wirkung gilt wieder oben Gesagtes.

Hallo Markus,

wenn ich nun eine Rigipswand habe, dann ist sie im tiefen Tonbereich nicht allzu schallhart. Wie sieht es da mit nem VPR drauf aus?

Stefan

Hallo Stefan,

dazu ist keine pauschale Aussage möglich, da viel zu viele unbekannte Parameter. Ich denke Dir bleibt nur übrig mit Renz oder Faist zu sprechen. Lass' Dir doch ein Angebot kommen. Würde mich sehr interessieren, in welchem Preisrahmen man sich bewegt.

Viele Grüße, Markus
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« Antworten #44 am: So, 22. Juni 2008, 12:28 »

Ausprobieren und Messen  zustimm

Das ist manchmal nicht so einfach. Wenn ich einen Raum von Grund auf plane...

Wohl war, aber ich glaube kaum, das es für diese Fälle schon zuverlässige Rechenmodelle gibt, alleine schon die Unzahl an
verschiedenen Möglichkeiten des Leichtbauwand-Aufbaus. hammeraufkopf
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