Berechnung der äquivalenten Absorptionsfläche
  
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Sa, 19. Mai 2012, 11:11
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Autor Thema: Berechnung der äquivalenten Absorptionsfläche  (Gelesen 2036 mal)
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« Antworten #15 am: Di, 22. April 2008, 13:45 »

Trotzdem kann man m.E. auch Flächen im Raum mit bekannten Absorptionskoeffizienten nicht in ÄAFs umrechnen, da ihr Ort im Raum eine wesentliche Rolle spielt. Z.B. wird es bei Stefan viel ausmachen, welche Fenster er öffnet. An der Rückwand macht es mehr aus, als irgendwo an der Seite. Somit entsprechen den selben Flächenmaßen mit den selben Absorptionseigenschaften trotzdem verschiedene ÄAFs.

Gruß

Das klingt sehr logisch!


Stefan
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« Antworten #16 am: Di, 22. April 2008, 16:42 »

Zitat
Sie würden sich nicht strikt summieren.
Wenn zum Beispiel beide Flächen einen Wert von 0,5 haben, erhälst du in der Summe nicht 1, sondern 0,75, weil die Reflektion zweimal halbiert wird.

Ok, danke. Das wollte ich wissen. Das sie sich nicht strikt summieren, war mir bewusst. Nur eben der Fakt nicht.

Zitat
Trotzdem kann man m.E. auch Flächen im Raum mit bekannten Absorptionskoeffizienten nicht in ÄAFs umrechnen, da ihr Ort im Raum eine wesentliche Rolle spielt. Z.B. wird es bei Stefan viel ausmachen, welche Fenster er öffnet. An der Rückwand macht es mehr aus, als irgendwo an der Seite. Somit entsprechen den selben Flächenmaßen mit den selben Absorptionseigenschaften trotzdem verschiedene ÄAFs.


Sorry...für mich nicht ganz logisch. Zumindest würde ich das auf den Tieftonbereich beschränken.
Wenn man die Nachhallzeit misst und sich darauf basierend die notwendige ÄAF versucht zu errechnen, geht man doch (oder besser sollte) von einer rundstrahlenden Quelle aus. Für den Fall des gerichteten Schalleinfalls gehe ich damit konform.

Das Thema, ob die herkömmliche Optimierung durch die genormte Messung des Nachhalls und darauf basierendem Einbringen von errechneten Absorptionsmaterial für kleine Räume, die den Zweck der Mehrkanalwiedergabe haben, die beste ist, ist ein weiteres interessantes Gebiet.
Man bräuchte Zeit, Geld und einen geeigneten Raum, um das alles mal durchzuspielen.

Für mich bleibt die Berechnung der ÄAF trotzdem interessant. Werd mich da mal ein bischen mit befassen...


Grüsse Andy
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« Antworten #17 am: Di, 22. April 2008, 17:11 »

Sorry...für mich nicht ganz logisch. Zumindest würde ich das auf den Tieftonbereich beschränken.
Wenn man die Nachhallzeit misst und sich darauf basierend die notwendige ÄAF versucht zu errechnen, geht man doch (oder besser sollte) von einer rundstrahlenden Quelle aus. Für den Fall des gerichteten Schalleinfalls gehe ich damit konform.

In der Praxis hat man aber keine rundstrahlende Quelle. Insofern hast Du auch Recht, aber praktikabel ist YDOPES Aussage. Ach scheiße, ihr habt beide Recht  hammeraufkopf

Zitat
Das Thema, ob die herkömmliche Optimierung durch die genormte Messung des Nachhalls und darauf basierendem Einbringen von errechneten Absorptionsmaterial für kleine Räume, die den Zweck der Mehrkanalwiedergabe haben, die beste ist, ist ein weiteres interessantes Gebiet.
Man bräuchte Zeit, Geld und einen geeigneten Raum, um das alles mal durchzuspielen.

Für mich bleibt die Berechnung der ÄAF trotzdem interessant. Werd mich da mal ein bischen mit befassen...


Grüsse Andy


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