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Psychoakustik
> Thema:
Der Einfluss einer digitalen Lautsprecherentzerrung
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Autor
Thema: Der Einfluss einer digitalen Lautsprecherentzerrung (Gelesen 3914 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
gto
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Der Einfluss einer digitalen Lautsprecherentzerrung
«
am:
Do, 06. März 2008, 09:54 »
Der Einfluss einer digitalen Lautsprecherentzerrung
auf die Abhörbedingungen im Studio
Diplomarbeit von Johannes Kampert
http://www.irt.de/IRT/FuE/ak/pdf/Diplomarbeit_Kampert.pdf
Durch User Kitcat im
http://www.aktives-hoeren.de/index.php
gefunden, danke.
Grüsse Gerd
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moby dick
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Steinalter Lautsprecher-Bauer
Re: Der Einfluss einer digitalen Lautsprecherentzerrung
«
Antworten #1 am:
Do, 06. März 2008, 11:20 »
Sehr interessant und ernüchternd
Ich glaube, ich muss noch mal an meine Weiche ran, denn ich habe eine Senke mit Weichenanpassung angehoben -was ja wohl falsch ist.....
Zum Glück baue ich immer leicht zugägliche Weichenabteile auf die Rückseite...
Unglücklich in der Abeit, die Hörposition in die Mitte der Längsachse festzulegen, aber der Raum war auch klein.
Sonst entspricht es meinen Erfahrungen: Senken sind unkritischer als Peaks.
«
Letzte Änderung: Do, 06. März 2008, 11:46 von moby dick
»
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Freundliche Grüße
Jürgen
Verrückter
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Re: Der Einfluss einer digitalen Lautsprecherentzerrung
«
Antworten #2 am:
Fr, 07. März 2008, 16:06 »
Ja, sehr guter Link.
vor allem folgende Zitat finde ich sehr interessant.
Zitat
Gerade auch durch eine Pegelabsenkung im Bereich einer ungünstigen Raummode konnte dies einen Gewinn bringen. Ein Nachklingen des Raumes und daraus resultierendes Wummern für tiefe Frequenzen wurde minimiert. Dies stellte sich in der Abhörsituation durch eine trockenere, durchsichtigere und insgesamt neutraler wirkende Bassabbildung dar.
Zitat
Aus dem durchgeführten Versuch lassen sich nun zwei wichtige Schlüsse ziehen:
• Nachhallzeit und Amplitudenfrequenzgang stellen kein absolutes Kriterium zur Bewertung der Abhörqualität im Raum dar.
• Eine Entzerrung kann keinen Ersatz für eine gute Raumakustik darstellen.
Zitat
Ebenso zeigte sich, dass die Raumentzerrung nicht dazu dienen kann, grobe Unzulänglichkeiten in der Raumakustik zu kompensieren. Sie muss vielmehr als ein zusätzliches Mittel zur Optimierung der Abhörqualität gesehen werden.
Zitat
Weiterhin stellte ich während der Arbeiten fest, dass es gut wäre, über einen Parameter zur objektiven Bewertung einer Abhörsituation zu verfügen. Da der gemessene Amplitudenfrequenzgang sowie die Nachhallzeit alleine kaum eine Bewertung der Abhörsituation zulassen, wäre es wünschenswert, ein dazu geeignetes Verfahren zu entwickeln. Ähnlich wie bei der Messung von Sprachverständlichkeitswerten könnten Qualitätsparameter einer Abhörsituation dann jeweils mit einem Einzahlenwert beschrieben werden.
Folgender Link ist auch sehr interessant...
http://www.anselmgoertz.de/Page10383/Anselm_Goertz_dt/Veroffentlichungen_dt/SwenDiss.pdf
Sehr, sehr interessant hier ab Seite 222...
«
Letzte Änderung: Fr, 07. März 2008, 16:18 von Verrückter
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asb
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Re: Der Einfluss einer digitalen Lautsprecherentzerrung
«
Antworten #3 am:
Sa, 31. Mai 2008, 23:20 »
Interessant finde ich auch folgende Textstelle:
Zitat
"Leckschat zeigte, dass Unterschiede in der Gruppenlaufzeit zwischen dem linken und rechten Kanal von nur +/- 1ms schon eine deutliche Verschiebung der Phantomschallquellen zur Folge haben können."
(S. 14)
Das würde ja bedeuten, dass nichtlinearphasige Filter (etwa bei parametrischen EQ`s) keine kanalgetrennte Entzerrung zulassen.
Kann man bei der Entzerrung des Bereiches unter 150 Hz überhaupt von Phantomschallquellen reden (Korrelationseffekt)?
Grüsse Andy
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Verrückter
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Re: Der Einfluss einer digitalen Lautsprecherentzerrung
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Antworten #4 am:
So, 01. Juni 2008, 17:31 »
Ich denke, dass es auf die Frequenz ankommt. Bei höheren Frequenzen ist die GLZ Veränderung durch einen PEQ nicht so groß, wie bei tiefen Frequenzen, da die Perioden der zu behandelnden Frequenzen kurz sind.
Bei tiefen Frequenzen würde ich nicht kanalgetrennt entzerren. Ich sehe da auch den Sinn nicht, nicht zu letzt wegen dem von Dir angesprochenen Korrelationseffekt.
Ich ganz persönlich bin allerdings auch der Meinung, dass der Korrelationseffekt auch bei höheren Frequenzen noch da ist, zumindestens bei Stereo.
Stefan
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HausL
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Re: Der Einfluss einer digitalen Lautsprecherentzerrung
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Antworten #5 am:
So, 01. Juni 2008, 17:41 »
Zitat von: Verrückter am So, 01. Juni 2008, 17:31
Bei tiefen Frequenzen würde ich nicht kanalgetrennt entzerren. Ich sehe da auch den Sinn nicht, nicht zu letzt wegen dem von Dir angesprochenen Korrelationseffekt.
Wenn der Raum nicht symmetrisch ist schon.
Gruß
Holger
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Verrückter
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Re: Der Einfluss einer digitalen Lautsprecherentzerrung
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Antworten #6 am:
So, 01. Juni 2008, 18:30 »
Zitat von: HausL am So, 01. Juni 2008, 17:41
Zitat von: Verrückter am So, 01. Juni 2008, 17:31
Bei tiefen Frequenzen würde ich nicht kanalgetrennt entzerren. Ich sehe da auch den Sinn nicht, nicht zu letzt wegen dem von Dir angesprochenen Korrelationseffekt.
Wenn der Raum nicht symmetrisch ist schon.
Gruß
Holger
Warum?
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HausL
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Re: Der Einfluss einer digitalen Lautsprecherentzerrung
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Antworten #7 am:
So, 01. Juni 2008, 19:33 »
Ortbarkeit, Belastung, Anregung der Raummoden.
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gto
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Re: Der Einfluss einer digitalen Lautsprecherentzerrung
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Antworten #8 am:
So, 01. Juni 2008, 20:11 »
Ja, ich wüsste keinen Grund der bezogen auf das hörbare Gesamtergebniss dagegen spräche.
Obwohl die Subs bei mir ja nah beieinander stehen messen sie sich wegen der Unsymmetrie des Raumes im Bassbereich hinter mir sehr verschieden.
Kanalgetrennte Entzerrung ist bei mir hörtechnisch eindeutig besser.
Grüsse Gerd
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asb
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Re: Der Einfluss einer digitalen Lautsprecherentzerrung
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Antworten #9 am:
So, 01. Juni 2008, 20:16 »
Zitat
Bei tiefen Frequenzen würde ich nicht kanalgetrennt entzerren. Ich sehe da auch den Sinn nicht, nicht zu letzt wegen dem von Dir angesprochenen Korrelationseffekt.
Naja, es heisst ja nicht, dass wegen dem Korrelationseffekt nicht kanalgetrennt entzerrt werden sollte. Der Effekt sollte nur eben bei der Entzerrung berücksichtigt werden (- 2 dB <100 Hz als Zielkurve). Wobei das auch nicht pauschal anwendbar ist....habe ich hier einige elektronische Musikstücke, wo Frequenzen unter 100 Hz nicht mono daherkommen.
Paargleichheit ist durchaus auch ein Kriterium, das auch für den Bass gültig ist.
Der Unterschied (oder besser die Frage) ist, welcher Unterschied zwischen der Entzerrung mittels nicht-linearphasigen Filtern und linearphasigen Filtern besteht.
Bei dem Einsatz linearphasiger Filter gibt es keine Beeinflussung der Gruppenlaufzeiten. Es entsteht nur eine Grundlaufzeit, die sich aus der Abtastfrequenz und der Anzahl der Filterkoeffizenten errechnet.
Bei der Verwendung von nicht-linearphasigen Filtern kommt es zu punktuellen (wenn ich das so sagen darf) Veränderungen der Gruppenlaufzeit im Bereich des Filters.
In der o.g. Diplomarbeit wurde ja auch (im Rahmen der Möglichkeiten) versucht, eine Kanalgleichheit im Bassbereich herzustellen.
Zitat
Ich ganz persönlich bin allerdings auch der Meinung, dass der Korrelationseffekt auch bei höheren Frequenzen noch da ist, zumindestens bei Stereo.
Was heisst "höhere" Frequenzen? In den Versuchen am Kunstkopf stellte sich eine Korrelation von 0,88 (1=100%) bei 180 Hz ein. Tendenz zu höheren Frequenzen fallend.
Grüsse Andy
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Re: Der Einfluss einer digitalen Lautsprecherentzerrung
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Antworten #10 am:
So, 01. Juni 2008, 22:01 »
Hallo,
zunächst einmal sollte doch klar sein, dass Entzerrung bedeutet, dass die Box (im RAR) lineariesiert wird. Also nix mit Anpassung an den Raum. Das kommt erst später.
Mh, ich finde die Frage eher trivial, denn wie unsymmetrisch soll der Raum denn sein, damit eine kanalunterschiedliche Einstellung notwendig ist, um Moden auszugleichen? Im Zweifel kann man halt mal nen Notchfilter setzen. Aber trotzdem finde ich eine gleichmäßigere Anregung durch Aufstellung sinnvoller.
Höhere Frequenzen, ja wo fangen die an? Ich will jetzt mal sagen ab der Größenordnung 1kHz. Wobei das jetzt sehr willkührlich gesagt ist. Bezüglich der Erklärung hast Du Recht Andy. Aber wieviel macht denn ein minimalphasiges Filter an der GLZ?
Stefan
P.S. Alles meine Meinung, nicht unbedingt allgemeingültig.
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HausL
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Re: Der Einfluss einer digitalen Lautsprecherentzerrung
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Antworten #11 am:
So, 01. Juni 2008, 23:34 »
Zitat von: Verrückter am So, 01. Juni 2008, 22:01
zunächst einmal sollte doch klar sein, dass Entzerrung bedeutet, dass die Box (im RAR) lineariesiert wird. Also nix mit Anpassung an den Raum. Das kommt erst später.
Dann verstehe ich deine Frage nicht, da ich vom Raum sprach. Ansonsten ist es schon klar das im RAR nicht zwischen L und R unterschieden wird.
Zitat von: Verrückter am So, 01. Juni 2008, 22:01
Mh, ich finde die Frage eher trivial
Ich auch, dachte da wieder an einen Scherz von dir
Zitat von: Verrückter am So, 01. Juni 2008, 22:01
...denn wie unsymmetrisch soll der Raum denn sein, damit eine kanalunterschiedliche Einstellung notwendig ist, um Moden auszugleichen?
Ob einen Meter Platz zur Seite oder drei ist schon ein Unterschied. Du kannst ja gerne mal bei mir zum messen vorbeikommen
Zitat von: Verrückter am So, 01. Juni 2008, 22:01
Aber trotzdem finde ich eine gleichmäßigere Anregung durch Aufstellung sinnvoller.
Ich auch, wenn der Raum aber nun mal keine Symmetrischere (gleichmäßigere) Aufstellung hergibt?
Zitat von: Verrückter am So, 01. Juni 2008, 22:01
P.S. Alles meine Meinung, nicht unbedingt allgemeingültig.
Meine auch, nur in meinem, nicht symmetrischen Raum relevant.
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asb
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Re: Der Einfluss einer digitalen Lautsprecherentzerrung
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Antworten #12 am:
So, 01. Juni 2008, 23:51 »
Zitat
Mh, ich finde die Frage eher trivial, denn wie unsymmetrisch soll der Raum denn sein, damit eine kanalunterschiedliche Einstellung notwendig ist, um Moden auszugleichen? Im Zweifel kann man halt mal nen Notchfilter setzen. Aber trotzdem finde ich eine gleichmäßigere Anregung durch Aufstellung sinnvoller.
Wir reden ja von
akustisch
unsymmetrisch und nicht von geometrisch unsymmetrisch. Da reicht schon eine Fensterfront oder eine Leichbauwand auf der einen Seite. Und die kann man nur für
einen
Frequenzbereich durch die Aufstellung versuchen zu kompensieren.
Ich werd die Tage (heute und morgen komm ich nicht dazu) mal ein paar Diagramme einstellen, um ein wenig zu visualisieren.
Zitat
Aber wieviel macht denn ein minimalphasiges Filter an der GLZ?
Kann man sich leicht mit Simulationsprogrammen vor Augen führen (zB WinISD). Aber auch dafür kann ich ja mal das Mikro vor den LS stellen. In dem PDF ist von Abweichungen von nur 1 ms die Rede. Die hat man mit minimalphasigen Filtern schnell erreicht.
Grüsse Andy
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Re: Der Einfluss einer digitalen Lautsprecherentzerrung
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Antworten #13 am:
Mo, 02. Juni 2008, 08:26 »
Ist mir schon klar, das es um akustisch unsymmetrische Räume geht. Baulich unsymmetrischische Räume sind allerdings in der Regel auch akustisch unsymmetrisch. Jedoch behaupte ich ganz frech, dass im tiefen Tonbereich der Raum akustisch nicht so extrem unsymmetrisch im Sinne der Modenanregung ist, als dass man unterschiedlich EQén sollte.
Ich habe gerade mit WINISD bei 1kHz ein bischen EQ´t. Ich habe mal +6dB und ein Q von 5 eingestellt. Da kommen wir noch nicht einmal auf 1mS Veränderung. Erst bei +8dB kommen wir ran. Nun mal meine Frage, ist das eine praxisnahe Einstellung? Wenn ich den Q auf 3 stelle, kann ich über +20dB dB einstellen und komme immernoch nicht auf 1mS Veränderung. Bei Q=4 und +20dB komme ich gerade an. Lange Rede kurzer Sinn, die GLZ Veränderung tritt ein, aber um bei der Grenze von einer mS zu bleiben, kommt man lange nicht ran, solange man keinen zu hohen Q wählt. im höheren Frequenzbereich amcht ein hoher Q aber auch keinen Sinn.
Zum Vergleich habe ich bei 10kHz auch noch mal die Grenze ausgelotet und bei Q=35 und +20dB gerade ganz knapp erreicht...
Klar, bei 100Hz siehts schon ganz anders aus. Dort habe ich mal Q=2 und +6dB eingestellt und komme auf eine GLZ Veränderung von 3mS. Aber im tiefen Frequenzbereich sind 10mS kein Problem. Außerdem kann man in einem geschickten System das auch noch ganz gut einstellen und soit in den Griff bekommen.
Außerdem gilt doch wie immer, den richtigen Kompromiss finden. Klar muss man auch die GLZ dabei beachten.
Holger: Du schriebst, Du würdest unterschiedlich entzerren. Meine Frage war warum. Ich denke, meine Frage ist doch erst durch meine Erklärung, dass Entzerrung keine Berücksichtigung des Raumes beinhaltet, klar geworde. Oder?
Wieso eigentlich, mal wieder ein Scherz von mir? Mache ich hier oft Scherze?
Klar machen 2 Meter Differenz einen Unterschied. Aber das sind doch auch bescheidene Bedingungen. Da sollte man doch anstreben, eine bessere Aufstellung hin zu bekommen. Wenn ich eine wirklich hochwertige Widergabe versuche, dann sollte man das auch berücksichtigen. Irgendwie sollte das doch zu machen sein. Im Übrigen hatte ich mal ein ähnliches Problem und es nur so empfunden, dass die akustische Mitte zwischen den Boxen verschoben war. Klar, war für mich auch kacke, aber nicht so drastisch, wie man fürchtet...
Gruß
Stefan
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gto
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Re: Der Einfluss einer digitalen Lautsprecherentzerrung
«
Antworten #14 am:
Mo, 02. Juni 2008, 10:27 »
Zitat von: Verrückter am Mo, 02. Juni 2008, 08:26
Ist mir schon klar, das es um akustisch unsymmetrische Räume geht. Baulich unsymmetrischische Räume sind allerdings in der Regel auch akustisch unsymmetrisch. Jedoch behaupte ich ganz frech, dass im tiefen Tonbereich der Raum akustisch nicht so extrem unsymmetrisch im Sinne der Modenanregung ist, als dass man unterschiedlich EQén sollte.
Dann mal ein Bsp. aus der Praxis
Blick nach vorne
Blick nach hinten
Raum geht gleichgroß durch, aber nach 5,6m springt bei Raumbreite von 4,7m eine Kaminmauer 1,8m rein.
+ dem Sturz in der Verlängerung.
Das gibt dann bei relativ guter Symmetrie an der Front in den Messungen folgendes Bild im Bassbereich.
Ohne Entzerrung
Grüsse Gerd
«
Letzte Änderung: Mo, 02. Juni 2008, 10:32 von gto
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